Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Weltweiter Protest gegen China

Pressemitteilung: 14.01.2002

Todesrate bei Verfolgung steigt immer schneller: 20 Falun Gong-Tote innerhalb von 22 Tagen

Innerhalb von nur 22 Tagen wurden in China insgesamt 20 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden bekannt. Um diese neue erschreckende Welle von Todesfällen, Verhaftungen und Folterungen zu verurteilen, fanden letztes Wochenende in über 30 Städten rund um die Welt, darunter Berlin, London, Paris, Stockholm, Genf, Toronto, New York, Washington D.C., San Francisco, Taipei, Tokio und Hongkong, Kundgebungen und Mahnwachen vor den chinesischen Botschaften und Konsulaten statt. Diese weltweiten Aktionen sollen helfen, die Greueltaten der letzten Zeit aufzudecken und die Helfer Jiang Zemins bei der Durchführung der Verfolgung von Falun Gong wissen lassen, dass ihr kriminelles Vorgehen nicht unbemerkt bleibt. Adam Montanaro, Pressesprecher des Falun Dafa Informationszentrums New York, kündigte an, dass die Namen der für die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China verantwortlichen Personen in Kürze veröffentlicht werden. Wer sich für die Verfolgten einsetzen möchte, wird dann bei ihnen anrufen können und ihnen ihre Verbrechen vor Augen führen oder ihre Besorgnis über Inhaftierte zum Ausdruck bringen können. Montanaro ermutigte nachdrücklich zu solchen Anrufen und wies darauf hin, dass erst kürzlich eine junge Frau aus dem Arbeitslager entlassen wurde, weil man sich aus anderen Ländern telefonisch für sie eingesetzt hatte.


Protestaktionen in Berlin

So wie in vielen anderen Städten der Welt fanden auch in Berlin Protestaktionen vor der chinesischen Botschaft statt. Am Sonnabend erschienen etwa 30 Falun Gong-Praktizierende (Foto).

"Freiheit für ehemalige Berliner TU Studentin Xiong Wei"

Auch Xiong Wei, ehemalige Studentin der TU Berlin, wurde vor wenigen Tagen in Peking verhaftet und zur „Umerziehung“ weggebracht. Grund ihrer Verhaftung war das Verteilen von Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong in China.

Berliner TU-Studenten und Praktizierende erinnern sich gern an ihr heiteres und freundliches Wesen. Sie war als Kommilitonin hilfsbereit und hat vielen Berlinern die Übungen von Falun Gong beigebracht. „Wir wollen uns nicht vorstellen, was ihr jetzt alles angetan werden kann,“ sagten Berliner Praktizierende mit Tränen in den Augen, „wir hoffen, dass sie die Kraft hat, diese furchtbare Situation durchzustehen.“

Möglicherweise besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Festnahme von Xiong Wei und den nachdrücklichen Repressalien der chinesischen Botschaft in Israel gegenüber ihrem in Netanya, Israel, lebenden Bruder.

Wie das Informationszentrum von Freunden von Xiong Wei erfuhr, haben sie bereits eine Genehmigung für eine Unterschriftenaktion innerhalb der TU ab dem 14. Januar bekommen. Sie werden dort einen Informationsstand aufbauen, um die Kommilitonen über ihre Verhaftung zu informieren und um Unterstützung zu bitten.

Bitte informieren Sie sich über den aktuellen Stand der Verfolgung und insbesondere der Todesfälle auf unserer Web-Seite http://de.faluninfo.eu.