Wie chinesische Polizei eine 63-Jährige auf der Strasse sterben lässtUnterschiedliche Vertuschungsmanöver von Morden an Falun Gong-Praktizierenden

Sie kniete schmerzgekrümmt auf der Fahrbahn, ihr Gesicht, Brust und Nacken schwarz- und blaugeschlagen, ein Auge blutverklebt und blau umrandet, so fand ein Eierverkäufer Frau Guo, Xiumei am Morgen des 23. September vor dem Xiguan Gesundheitsbüro auf der Fahrbahn der südwestlichen Straße des Bezirks Huaiyang, Provinz Henan. Der Händler rief die Polizei.

Was nun folgte, war jedoch keine polizeiliche Rettungsaktion oder ärztliche Versorgung für eine misshandelte Frau, sondern der letzte Schritt auf dem Weg eines grausamen Todes in den Händen der chinesischen Polizei.

Die Polizisten verstreuten rund um die mitten auf der Fahrbahn hingekauerte Frau Falun Gong-Literatur, anschließend fotografierten und filmten sie diese Szene als (gefälschtes) Beweismaterial und überließen dann die Sterbende ihrem Schicksal mit den Worten: „Sie praktizierte Falun Gong und starb beim Verteilen von Informationsmaterial über Falun Gong an ihren Gebrechen“. Später nannten sie als offizielle Todesursache „Herzschwäche und Gehirnblutung“.

Was mit Frau Guo tatsächlich geschehen war, wird von der staatlich gelenkten Xinhua Nachrichtenagentur nicht berichtet: Wie in Hunderten und wahrscheinlich Tausenden von anderen Fällen wurde auch Frau Guo wegen der Ausübung von Falun Gong zu Tode gefoltert, zumal sie zuvor die brutale Unterdrückung von Falun Gong durch Jiang Zemins Regime in ihrem Land öffentlich gemacht hatte.

Zeugen berichten, dass Frau Guos Tod auf das Konto des berüchtigten „Büros 610“ geht, das „über dem Gesetz“ steht und von Jiang Zemin im Juni 1999 speziell eingerichtet wurde, um Falun Gong auszurotten, ohne sich nach der chinesischen Verfassung richten zu müssen.

Frau Guos Tod und das Muster von Folter, Tod und Vertuschung sind in China inzwischen an der Tagesordnung.

Trotz Vertuschungsversuchen - fünf weitere Todesfälle bekannt geworden

Frau Zhou, Yuling aus der Stadt Fushun, Provinz Liaoning, wurde am 30. August 2002 festgenommen, weil sie Falun Gong-Flugblätter in der Öffentlichkeit angeschlagen hatte. Nach 20 Tagen Haft in der Dashagou Strafanstalt wurde Frau Zhou am 20. September zu Tode gefoltert und ihre sterblichen Überreste sofort von der Polizei eingeäschert. Sie starb laut Totenschein des Bezirkskrankenhauses an einer Herzkrankheit. Da sie jedoch bis dahin nie an einer Herzkrankheit gelitten hatte, bestanden die Familienmitglieder darauf, die wahre Ursache von Frau Zhous Tod zu erfahren. Diese Forderung beantwortete die Polizei mit der Drohung, ihren Bruder festzunehmen, falls die Familie weitere Nachforschungen anstellen würde.

Im Oktober 2000 wurde Herr Xie, Nengyang, ein 51-jähriger Lokomotivführer beim Stadteisenbahnbüro in Guiyang, Provinz Guizhou, festgenommen, als er Falun Gong-Flugblätter in der Stadt verteilte. Er wurde 12 Stunden lang verhört, bis er gegen eine Kaution seines Arbeitgebers frei kam. Von Beamten seiner Werkseinheit wurden ihm schlimme Folgen für seinen Sohn, einen College-Schüler, angedroht falls er keine Zusicherung unterschreiben würde, sich von seiner Überzeugung loszusagen. Nach seiner Weigerung brach die Polizei mehrmals an Feiertagen in sein Haus ein. Außerdem wurde er regelmäßig zu Gehirnwäscheklassen gezwungen, in denen Bürger Fernsehberichte ansehen müssen, die gegen Falun Gong gerichtet sind. Die zwei letzten Einbrüche erfolgten am 4. Februar 2002. Xie starb später in derselben Nacht durch Misshandlungen und aufgrund des starken psychischen Druckes. Seine Frau, ebenfalls Praktizierende, ist seither untergetaucht, um einer sicheren Verhaftung zu entgehen.

Herr Zhang, Tao, ein 50 Jahre alter Mann aus Shuangcheng, Provinz Heilongjiang, wurde mehrmals unrechtmäßig im Arbeitslager Changlinzi gefangen gehalten. Im Juli 2002 wurde Zhang während seiner Haft mit einem unbekannten Medikament zwangsernährt, was bei ihm zu Erbrechen, Durchfall und hohem Fieber führte. Trotz seines besorgniserregenden Zustandes wurde er in einem separaten Raum an den Händen aufgehängt bis er bewusstlos wurde. Anschließend wurde er in das Wanjia Krankenhaus gebracht, wo er am folgenden Tag ohne Behandlung starb.

Herr Chen, Baoliang, ein 63 Jahre alter Mann, starb am 15. August 2002 im Shuangkou Arbeitslager in der Stadt Tianjin. Er starb nach Folter durch Kriminelle, die von den Wärtern dazu angestiftet worden waren. Am 8. August 2002 hatte die Polizei bei Falun Gong-Praktizierenden nach Artikeln von Li Hongzhi, dem Gründer von Falun Gong, gesucht. Mit dem Versprechen von bis zu 15 Tagen Straferlass für gefundene Falun Gong-Texte wurden andere Insassen dazu aufgefordert, Falun Gong-Praktizierende auszuspionieren. Praktizierende durften ihre Augen nicht schließen, weil angenommen wurde, sie „meditieren“, was im Lager verboten ist. Die Wache verbot Praktizierenden, sich zu bewegen oder sich zu unterhalten, sie hielt die anderen Insassen aber nicht davon ab, auf die Praktizierenden einzuschlagen.

Zwei Insassen waren besonders gewalttätig gegenüber den Praktizierenden. Chen wurden Mund, Arme und Beine mit Klebestreifen verklebt, dann wurde er schwerster Prügel unterzogen. Nachdem das Prügeln beendet war, wankte Chen aus dem Raum, fiel auf den Boden und lebte nur noch wenige Minuten. Der offizielle Bericht, der auf einer suspekten, im Krankenhaus durchgeführten Autopsie basierte, nannte eine Herzkrankheit als Ursache für Chens Tod. Der Leichnam wurde umgehend eingeäschert.

Foltermethode
Frau Liu, Wenping, eine Frau um die 40, wollte im Dezember 1999 in Peking Gerechtigkeit für Falun Gong erbitten, fand aber kein Gehör. Sie ging daraufhin zur Großen Mauer, um dort die Falun Gong-Übungen auszuführen. Dafür wurde sie festgenommen und zu 3 Jahren Arbeit zur „Umerziehung“ im Arbeitslager der Stadt Panjin verurteilt. Dort wurde sie so lange unmenschlicher Folter ausgesetzt, bis sie im April 2000 unter dem großen Druck eine Erklärung für den Verzicht auf ihren Glauben unterschrieb. Daraufhin folgte ihre Entlassung im Dezember 2000. Diese gegen ihren Willen abgegebene Erklärung konnte sie kaum ertragen. Liu praktizierte erneut Falun Gong. Als sie Falun Gong-Flugblätter öffentlich anschlug, wurde sie am 6. November 2001 festgenommen und ohne gerichtliches Verfahren in das Arbeitslager der Stadt Panjin geschickt. Hier wurde sie brutal gefoltert, man hängte sie u.a. fast 20 Stunden lang ohne warme Bekleidung bei Temperaturen unter Null Grad bei geöffnetem Fenster am Fenstergitter auf. Danach wurde sie an ein Bett gebunden und wiederholt geschlagen. Nachdem Prügel und Folter sie nicht dazu bringen konnten, ihr Denken zu ändern, wurde Liu für einen halben Monat in Einzelhaft genommen, bis sie geistig verwirrt war und in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert wurde. Es heißt, dass Liu, sowohl physisch als auch psychisch völlig zerstört von der Folter, im Januar 2002 aus einem Fenster in den Tod sprang.

Falun Gong Informationszentrum Deutschland: Es gibt zu diesem Grauen keinen Kommentar, doch die Bitte um Hilfe, um Herstellung von Öffentlichkeit, um Einsatz aller friedlichen Möglichkeiten, um China zu einem Ende dieser Verfolgung zu bewegen.

Wir zählen bis heute 499 dokumentierte Todesfälle durch Folter.
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