Bericht aus einem chinesischen Untersuchungsgefängnis, der jetzt unter Lebensgefahr ins Ausland übermittelt wurde

In Peking wurde ich seit 1999 zweimal in dem Untersuchungsgefängnis Chaoyang eingesperrt, nur weil ich Falun Gong praktiziere. Meine erste Haft dauerte über vier Monate, die zweite über drei Monate. Während meiner Haft war ich ständigen Schlägen und Folter durch die Polizeischläger des Gefängnisses und der nationalen Sicherheitsabteilung ausgesetzt. Zu ihnen gehörten unter anderem auch Du Shijun, Zhang Yingnan, Zhou Changwang, Kang Jianjun. Ende Dezember 2000 wurde ein Ort, an dem Praktizierende Falun Dafa-Informationsmaterialien herstellten, völlig verwüstet. Dadurch entstand bedeutender Schaden. Alle fünf dort anwesenden Mitpraktizierenden wurden brutal geschlagen und in das Untersuchungsgefängnis Chaoyang gebracht. Nachdem jeder von uns in eine andere Zelle gebracht worden war, wurden wir von der Anführerin der Zelleninsassinnen weiter brutal geschlagen. Auf meine Frage, warum sie mich schlage, antwortete sie: „Wir wurden von den Gefängniswärtern angewiesen, jeden Falun Gong-Praktizierenden sofort nach seiner Ankunft zu schlagen. Du bist keine Ausnahme. Der Befehl kommt von Jiang Zemin."

Egal wie brutal sie gegen uns vorgingen, wir wehrten uns nicht, wenn wir geschlagen oder verflucht wurden.

Ich war in Zelle 609. In meiner Zelle waren über 30 weitere Falun Gong-Praktizierende. In jeder Zelle waren Falun Gong-Praktizierende aus dem ganzen Land, die festgenommen worden waren, als sie in Peking Appelle für Falun Gong einreichen wollten. Im Gefängnis hört die Verfolgung der Praktizierenden nicht einen Tag lang auf. Häufig sterben Falun Gong-Praktizierende aufgrund grausamer Misshandlungen. Diese Fälle dringen jedoch nicht an die Öffentlichkeit. Die Beamten tun alles, um diese Todesfälle geheim zu halten, keinerlei Informationen dürfen nach außen dringen. Täglich werden etliche Praktizierende zu Gefängnisstrafen verurteilt, in Arbeitslager geschickt, in Isolationshaft gesteckt. Die Arme werden ihnen hinter dem Rücken schmerzhaft mit Handschellen zusammengekettet.

Die Polizeibeamten nutzen sämtliche Arten von Folterwerkzeugen. Die von ihnen angewandten Methoden sind extrem brutal. Zum Beispiel wird weiblichen Praktizierenden ein Elektrostab in die Vagina eingeführt um Elektroschocks zu geben. Elektroschocks erhalten sie auch auf Handflächen, Fußsohlen und Brustwarzen. Die Beamten verbrennen Gesichter und Schamhaar mit Feuerzeugen. Sie stecken schmutzige Socken in Vagina und Darm. Praktizierende, die gegen die ungesetzliche Gefangenschaft und Untersuchungshaft protestieren, werden solch grauenhafter Folter unterzogen.

Die Falun Gong-Praktizierende Mei Yulan trat in den Hungerstreik. Sie starb in Zelle 607 im Untersuchungsgefängnis Chaoyang in Folge brutaler Zwangsernährung, die gemischt war aus Milchpulver mit einem hohen Salzanteil. Jeder im Gefängnis, auch die Kriminellen, wissen das. Sie alle sind Zeugen.

Die Polizeioffiziere Du Shijun, Zhang Yingnan, Zhou Changwang und Kang Jianjun legten allen Falun Gong-Praktizierenden Handschellen an und zwangen sie dann 12 Stunden lang im Freien bei Minustemperaturen aufrecht zu stehen. Als ich nach brutalen Schlägen ohnmächtig wurde, weckten sie mich, indem sie mehrere Eimer Eiswasser über mich gossen. Während der Verhöre schockten Du Shijun und Zhang Yingnan die Brüste der Praktizierenden mit Elektrostäben. Eine etwa 60 Jahre alte Frau aus der Provinz Henan wurde während der Folter mehrere Male ohnmächtig. Eine über 70 Jahre alte Frau aus der Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, verlor nach der Folter die Kontrolle über ihre Blasentätigkeit.

Die Polizisten setzten bei manchen Praktizierenden an allen 10 Fingern Schrauben an und klemmten die Finger so lange ein, bis das Blut aus allen Fingern strömte. Die Praktizierenden Tan Yinchun und Pan Dongmei wurden während der Verhöre sexuell belästigt.

Der Polizeibeamte Du Shijun sagte noch voller Stolz: „Die Regierung missbraucht und verfolgt euch. Berichtet es doch der Welt, wenn ihr so einfallsreich seid! Die Partei und Jiangs Regime machen das Rennen mit ihrer Diktatur. Ich nehme gerne die Befehle entgegen um Recht und Gesetz in diesem Land auszuüben."

Ich habe noch oft die Schreie der Praktizierenden in den Ohren. Die brutalen Szenen erscheinen mir noch oft vor Augen. Diese Praktizierenden gaben ihr Leben, weil sie öffentlich die Wahrheit gesagt haben. Jiangs Schläger werden alles in ihrer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass die Wahrheit zum Vorschein kommt.

Falun Gong-Praktizierende haben das Recht auf Glaubensfreiheit wie alle anderen Chinesen auch. Wir hoffen, alle gutherzigen Mitbürger stehen zusammen auf gegen die brutale Verfolgung von Falun Gong- Praktizierenden. (dieser Bericht wurde leicht gekürzt)

Falun Gong Informationszentrum Deutschland: Für weitere dreizehn chinesische Praktizierende kommt jede Hilfe zu spät. Sie starben nach Misshandlungen, Zwangsernährung und Folter  (////das-erbe-jiang-zemins-dreizehn-weitere-foltertote-durch-misshandlung). Insgesamt beträgt die Anzahl der dokumentierten Todesfälle 510. Jiang Zemins Erbe hinterlässt eine blutige Spur von Menschenrechtsverletzungen.

   1. Wang Jijin, weiblich, 29 Jahre alt, aus Zhongqing
   2. Zheng Yiyin, männlich, aus Beihan, Bezirk Laiyuan
   3. Zhang Jianxun, männlich, 64 Jahre alt
   4. Wang Jiaxiang, ca. 60 Jahre alt, aus Lujing, Provinz Shanxi
   5. Zhao Dongmei, weiblich 28 Jahre alt,
   6. Zhang Zhongjie, männlich
   7. Liu Fupa, weiblich, 67 Jahre alt
   8. Sun Jihong, männlich, aus der Provinz Heilongjiang
   9. Mi Zhongsheng, männlich, ca. 30 Jahre alt
  10. Jiang (Vorname unbekannt)
  11. Yang Hongyan, weiblich, 42 Jahre alt
  12. Liao Zhaoqi, weiblich, 57 Jahre alt
  13. Xong Xiangzhen
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