Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Presse-Erklärung des Falun Gong Informationszentrums zum 16. Partei-Kongress in Peking

Pressemitteilung: 14.11.2002

Ein erneuter Appell für einen Dialog zum Wechsel Chinas in eine neue Zeit

Seit mehr als drei Jahren haben die Praktizierenden von Falun Gong Chinas Führung um einen friedlichen Dialog gebeten. Jiangs Regime antwortete bisher jedoch nur mit unzähligen Gefangennahmen, Folterungen und Morden an Menschen, die in China Falun Gong praktizieren – ohne wirklichen Grund und ohne Diskussion. Wenn der 16. Partei-Kongress an diesem Freitag in Peking tagt, appellieren wir erneut an Chinas Führungskräfte, diese Verfolgung zu beenden, in die Jiang die chinesische Nation verwickelt hat. Legen Sie die Waffen der Verfolgung nieder, die Jiangs Regime installiert hat. Befreien Sie die friedlichen Praktizierenden des Falun Gong. Stellen Sie den guten Ruf von Falun Gong wieder her und auch den seines Gründers, Herrn Li Hongzhi.

Jiang hat eine Nation in die Selbstzerstörung getrieben

Es gab eine Zeit in China, als die Ausübung von Falun Gong und die Tugenden, für die es eintritt – Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht – überall im Land blühten. Bevor die Verfolgung begann, hatte die chinesische Regierung durch eigene Nachforschungen festgestellt, dass 70 – 100 Millionen Menschen (http://www.faluninfo.net/DisplayAnArticle.asp?ID=6517#china) allein in China Falun Gong praktizierten.

Es gab eine Zeit in China, zu der die Regierung Falun Gong lobte, sie lobte den Gründer von Falun Gong, Herrn Li Hongzhi, und sie pries die gesundheitlichen Wohltaten durch Falun Gong.

Im Juli 1999 veränderte die fanatische Einstellung von Jiang diese ganze Situation (http://faluninfo.net/specialreports/jiangspersonalcrusade/). Wir sollten nicht zulassen, dass Jiang und seine Gefolgsleute weiterhin China in eine systematische, gewalttätige Verfolgung seiner eigenen Bevölkerung treibt.

Jiang fürchtet nun zu ernten, was er gesät hat

Am 8. November berichtete die New York Times über Jiangs Versuche, sicherzustellen, dass seine Gefolgsleute bei der Wahl der neuen Führung in dieser Woche eine Mehrheit erhalten: „Diese Ernennungen sollen ein Schutz sein gegen radikale Veränderungen der Politik oder irgendeine Bemühung, die sich gegen Mr. Jiang und sein Erbe wenden könnte, zum Beispiel ein Hinterfragen seines grausamen unpopulären Vorgehens gegen die spirituelle Bewegung Falun Gong \[…]“

Sicherlich lasten die Schicksale von Pinochet und Milosevic in dieser Zeit schwer auf Jiang, und seine Manöver, seine Macht zu erhalten, sind im wesentliche Versuche, sich abzusichern, sodass er nicht die gewalttätige systematische Verfolgung von Falun Gong zu verantworten hat – die Verfolgung von Millionen und Millionen seines eigenen Volkes.

Ausdauernder, friedlicher Appell

Wenige Tage nach dem 20. Juli 1999, nachdem die Verfolgung gegen Falun Gong in China entfesselt worden war, stellte der Gründer von Falun Gong, Herr Li Hongzhi, fest: „Wir sind nicht gegen die Regierung jetzt, noch werden wir es in Zukunft sein. Andere mögen uns schlecht behandeln, aber wir behandeln andere nicht schlecht, noch behandeln wir andere als Feinde.“