Zhao Chunying brachte den Bericht über ihre Erfahrungen im Zwangsarbeitslager ins Internet und musste dafür sterbenAngehörigen gelangen Fotos, die den Mord beweisen. Zhao Chunying wurde Opfer von Chinas rigoroser Geheimhaltungsstrategie betreffend Falun Gong.

Die 56 Jahre alte Zhao Chunying aus Jixi, Provinz Heilongjiang, war durch die Hölle des berüchtigten Wanjia Arbeitslagers gegangen. Sie überlebte, kam frei und setzte einen Bericht über die von ihr durchlebten Misshandlungen und Folter ins Internet.
Damit hatte eine Zeugin das strikte Nachrichtenverbot wirkungsvoll durchbrochen. Dies wurde von der Polizei entdeckt, Zhao Chunying wurde am 15. April 2003 festgenommen und in das Untersuchungsgefängnis Nr. 2 der Stadt Jixi gebracht.

Kaum einen Monat später war Zhao Chunying durch Folter und Mord zum Schweigen gebracht. Fotos, die die Angehörigen der Verstorbenen am 10. Mai machen konnten, zeigen die Folgen der entsetzlichen Brutalität ihrer Folterer.

Gesicht und Körper der 56-Jährigen zeugen von vorangegangenen, unermesslichen Qualen. Sie war über und über bedeckt mit dunkelblauen Flecken, ihr Nacken wies eine große, offene Wunde auf, vier Rippen waren gebrochen, ihre gesamte Kleidung blutgetränkt.

Wie Familienmitglieder berichten, untersagte die Polizei zunächst jegliche Art von Beweisaufnahme und Fotos. Nach einer heftigen Auseinandersetzung konnten sie dennoch einige Fotos von dem misshandelten Körper machen. (weitere Fotos: http://www.faluninfo.net/Downloads/FDI_Press/FDI-031002-PH.htm)

Nach Aussagen der Familie stellte der medizinische Gutachter mehrere Theorien von Zhaos Tod auf, wonach sie vielleicht an einer Krankheit gestorben sei oder Mithäftlinge sie misshandelt haben könnten. Der Gutachter weigerte sich jedoch beharrlich, Brutalität und Misshandlungen durch die Polizei anzuerkennen und schwieg zu den offensichtlichen Beweisen der begangenen Folter an dem Todesopfer.

Der Mord an Zhao Chunying und das Schweigen des Arztes beleuchten nur zwei Aspekte der massiven Verschleierungsversuche in China. Ihr Spektrum erstreckt sich von den Polizeikräften bis hin zu höchsten Funktionären der Kommunistischen Partei und sogar bis zu Übergriffen chinesischer Staatsbeamter im Ausland. Die Vertuschungsstrategie geht zurück auf die Anordnung des ehemaligen chinesischen Führers Jiang Zemin an Funktionäre und Beamte aller Ebenen. Diese Anordnung fordert von ihnen, in einer Front zu stehen, wenn es darum geht, Falun Gong „zu zerstören“ und jedweden Bericht über die brutalen Methoden, die dabei angewendet werden, zu unterbinden. (http://www.faluninfo.net/specialreports/jiangspersonalcrusade/)

Dutzende von Zeugen zitieren inzwischen Polizei und Sicherheitsbeamte mit Aussagen wie: „Der Befehl kam von oben.“ und einem hämischen „Wir können die Todesfälle als Selbstmord deklarieren.“

Dies steht im Einklang mit Aussagen verlässlicher Quellen in China, dass Jiang Zemins Befehle zur Vertuschung der Verfolgung speziell fordern, Foltertode als Selbstmord hinzustellen und die Leichname augenblicklich zu verbrennen.

Die Familieangehörigen von Zhao ließen nicht locker und gingen sogar das Risiko einer Auseinandersetzung mit der Polizei ein. Dadurch konnten sie wenigstens von dem geschundenen Leib ihrer zu Tode gequälten Verwandten einige Fotos als Beweis für die Folter machen. Vielen betroffenen Familien wird eine solche Möglichkeit nie zuteil. Dutzende von Familien in China berichten vom Tod ihrer Lieben, die Falun Gong praktizierten und ohne Zustimmung der Familie verbrannt wurden, oft sogar, ohne dass die Leiche identifiziert wurde.

Die Angehörigen von Zhao Chunying haben inzwischen wegen des Mordes Anzeige erstattet. Eine Rückmeldung von den Behörden haben sie bisher nicht erhalten. Es steht zu erwarten, daß auch sie auf Grund der Anzeige Opfer der Verfolgung werden.
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