Elektroschock - Folter und sexuelle Gewalt nehmen zu bei "Umerziehung" von Falun Gong-PraktizierendenMänner nackt mit elektrischen Viehstöcken geschlagen - Frauen an allen vier Gliedmaßen aufgehängt und sexuell mißhandelt

Im Juni 2003 sagte ein Beamter des Zwangsarbeitslagers Dalian, China, vor laufenden Kameras des staatlichen Fernsehsenders: "Bei uns gibt es so etwas wie Verfolgung absolut nicht." Er sagte das in Gegenwart mehrerer "Erzieher" des Arbeitslagers. Nach seiner Aussage werden Falun Gong-Praktizierende "umerzogen" und dabei mit Barmherzigkeit behandelt. Dagegen zeichnen Augenzeugen ein düsteres Bild von der Realität im Dalian Zwangsarbeitslager und von Jiang Zemins Kampagne, Falun Gong landesweit mit allen erforderlichen Mitteln auszulöschen.

"Umerziehungs"- Folter und bestätigte Todesfälle

Seit 1999 durchziehen Terror und Gewalt das Dalian Zwangsarbeitslager, weil dort die Befehle der Behörden ausgeführt werden, Falun Gong-Praktizierende "umzudrehen".

In einem Bericht, den das Falun Gong Informationszentrum im Dezember 2003 erhielt, beschreiben Augenzeugen Einzelheiten von über 47 Fällen von Folter, die zwischen dem Jahr 2000 und Mai 2003 stattfanden und bestätigten sechs Todesfälle als Folge von Folter. Der Bericht beschreibt die geschilderten Fälle als lediglich "die Spitze des Eisbergs."

Bei diesen Fällen sind auch die im Folgenden geschilderten Ereignisse vom 19. März 2001 erwähnt, als der Vize-Präsident des Arbeitslagers, Zhang Baolin, Mitarbeiter des Arbeitslagers anwies, Falun Gong-Praktizierende zu foltern.

Zunächst wurden die Praktizierenden in einem Raum eingeschlossen, dann, einer nach dem anderen, in einen weiteren Raum gebracht, um ein Dokument zu unterschreiben, in dem sie sich von Falun Gong lossagen sollten. Wer sich weigerte, wurde mit elektrischen Viehstöcken gepeinigt und mit Stöcken geschlagen. Durch das ganze Lager dröhnten währenddessen aus den Lautsprechern Drohungen gegen Falun Gong. Das Brummen der elektrischen Viehstöcke, das Brüllen der Folterer, die Schreie der Opfer, die Drohungen, die durch die Lautsprecher schallten, das alles zusammen versetzte das ganze Lager in eine Atmosphäre der Angst und Gewalt.

Nach der Foltertortur wurden viele Praktizierende in den Gang gelegt. Am ganzen Körper hatten sie Wunden, sie zitterten und stöhnten vor Schmerzen.

Andere Fälle aus dem Bericht:
  • Der 32 Jahre alte Chu Hui wurde von 9 Uhr abends bis zum nächsten Morgen um 8 Uhr mit elektrischen Viehtreiberstöcken geschlagen. Die Folterer schlugen ihn am ganzen Körper und steckten die Elektroschocker auch in seinen Anus. Chu wurde mehrmals ohnmächtig während der Folter.
  • Cong Wei wurde völlig ausgezogen, seine Hände auf dem Rücken festgebunden, so wurde er auf den Boden gestoßen. Ein Polizist setzte sich auf einem Stuhl quer über ihn, mit zwei elektrischen Viehstöcken in den Händen. Zwei weitere Polizisten, ebenfalls mit Elektroschockern, standen an den Seiten. Mit allen sechs Elektroschockern schlugen sie Cong an empfindlichen Körperpartien. Congs Körper reagierte immerfort mit heftigen Zuckungen.
  • Liu Yonglai wurde in ähnlicher Weise gefoltert wie Cong Wei; entkleidet, mit seinen Kleidungsstücken gefesselt und zu Boden gestoßen, während die Polizisten ihn mit mehreren Elektroschockern quälten. Sie begossen Liu mit Wasser, um die Wirkung der elektrischen Schläge zu erhöhen; insbesondere verletzten sie seine empfindliche Körperstellen, wie Genitalien, Mund, Nacken und anderes. Die Mundwinkel von Liu erlitten tiefe Risswunden. Der Geruch von verbranntem Fleisch erfüllte den Raum.
  • Chen Jiafu, ein etwa 50 Jahre alter Mann, starb nach Folter im Jahr 2001, einer von 6 bestätigten Todesfällen im Arbeitslager.
Frauen wurden an allen vier Gliedmaßen aufgehängt und sexuell misshandelt

Der Bericht gibt Einzelheiten der Qualen von acht Frauen wieder, die unter einer besonders brutalen Form der sexuellen Gewalt leiden mussten, als sie "umerzogen" werden sollten.

Die sechzig Jahre alte Fu Shuying wurde an allen vier Gliedmaßen aufgehängt und durch einen Folterer mit einem langen Stock gewalttätig in der Vagina verletzt, was schwere Verletzungen und Infektionen nach sich zog.

In derselben Stellung wurden auch die 27 Jahre alte Chen Hui und die 30 Jahre alte Sun Yan aufgehängt, während die Folterer ihnen mehrmals lange Stöcke in die Vagina stießen und dadurch schwere Blutungen verursachten.

Drei andere Frauen erlitten ähnliche Qualen, nachdem ihnen Chili-Pfeffersauce in die Vagina gestoßen wurde, was zu fürchterlichen Schmerzen führte. In drei anderen Fällen wurden Toiletten- oder Schuhbürsten in die Vagina gestoßen, dies rief ebenfalls heftige Blutungen hervor.

Nach Aussage des Berichts wiederholen die Folterer ständig gegenüber den Praktizierenden: "Bei eurer Umerziehung vertreten wir die Regierung", oder: "Es interessiert niemanden, wenn ihr hier sterbt."

Hunderte von Berichten von Falun Gong- Praktizierenden in China zitieren Polizisten und Arbeitslagerbeamte wörtlich, die sagen, dass sie unter Befehl stünden und dass "keine Methode zu extrem wäre" um Falun Gong-Praktizierende zu zwingen, sich von ihren Überzeugungen loszusagen. Außerdem laute die Anweisung, daß die Todesfälle, die durch Folter zustande kämen, "als Selbstmord zu bezeichnen seien."
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