Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Anti-Folter-Ausstellung während des WEF 2005 in Davos

Pressemitteilung: 27.01.2005
SCHWEIZERISCHE FALUN GONG VEREINIGUNG: Während des diesjährigen World Economy Forums werden Falun Gong-Praktizierende im Zentrum von Davos-Platz mit einer Anti-Folter-Ausstellung an den Staatspräsi-denten der Volksrepublik China, Hu Jintao, appellieren, die irrationale und dem Völkerrecht und Menschenrecht widersprechende Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China zu beenden.
Folterschenen live nachgestellt
Folterszenen werden live nachgestellt !

Ort:
Zentrum von Davos-Platz
neben Coop Center

Zeit:
Samstag, 29. Januar,
10:30 bis 17:00 Uhr;

Sonntag 30. Januar,
10:30 bis 17:00 Uhr

Wir richten unseren dringenden Appell an den Staatspräsidenten der Volksrepublik China, Hu Jintao, die schwere Verfolgung der Falun Gong Praktizierenden in China zu beenden, die schon seit mehr als fünfeinhalb Jahren Menschen in China quält und terrorisiert.

Inzwischen sind die Fälle von 1318 Praktizierenden belegt, die durch das Regime des ehemaligen Präsidenten Jiang Zemin zu Tode gefoltert wurden, viele von ihnen während sie sich in Polizeigewahrsam befanden. Alleine innerhalb der letzten zwei Monate wurden 140 Todesfälle durch Folter bekannt.

Dieses Regime, das für die Inhaftierung und Misshandlung von Hunderttausenden von Praktizierenden verantwortlich ist, verstößt gegen das in der chinesischen Verfassung garantierte Recht der Meinungs- und Glaubensfreiheit. Seitdem die neuen Machtinhaber im März 2003 die Regierung übernahmen, sind keinerlei Anzeichen einer Verbesserung der Menschenrechtslage zu erkennen, die jedoch von chinesischer Seite behauptet wird. Die fortdauernde Verfolgung wirft einen beschämenden Schatten auf die Menschheit, und wir wollen alles tun, was auf friedlichem Wege möglich ist, damit sie beendet wird.

Auch in China wird man eines Tages begreifen, dass die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht einen ausschließlich positiven Effekt auf den moralischen und sozialen Aufbau des Landes haben und dass jegliche politischen Absichten im Widerspruch zur Praxis von Falun Gong stehen.

Deswegen bitten wir alle Regierungen, ganz besonders aber die Regierung der Schweiz, die VR China weiterhin zu drängen, ihre Haltung gegenüber Falun Gong zu ändern.

Wir sind uns dessen bewusst, dass Regierungen Angst haben, sich gegen China auszusprechen, da dies einen schlechten Effekt auf die Wirtschaftsbeziehungen mit China haben könnte, doch diese Ängste müssen durch einen höheren moralischen Standpunkt überwunden werden.

Wir appellieren an unsere Außenministerin Micheline Calmy-Rey, die Initiative zu ergreifen und den Druck auf China zu erhöhen, um diese Verfolgung zu beenden. Die langfristigen Errungenschaften von höheren moralischen Werten und des Gerechtigkeitssinnes sollten über dem Wert von  kurzfristigen ökonomischen Gewinnen stehen.