Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Teil III: Familien entzweit

23.05.2006

intro teil 3

Regime erzwingt Scheidung

Ehemann ließ sich scheiden, um weitere Bestrafungen zu vermeiden

Frau Fan Ping, 33 Jahre alt, Verwandte eines Angestellten des kommunalen Landschaftsverwaltungsbüros der Stadt Fukang, Präfektur Changji, der autonomen Region Xinjiang. Die Zuteilung der monatlichen Lebensunterhaltskosten wurde für ihren Ehemann auf 200 Yuan gekürzt, weil seine Frau Falun Gong praktiziert. Da ihm seine Arbeitgeber später noch drohten, ihn zu entlassen, hatte er keine andere Wahl mehr, als sich von seiner Frau scheiden zu lassen, während sie sich noch in der Strafanstalt befand.

Ehemann unterschreibt Scheidungserklärung; Sohn erklärt Beziehung zu seiner Mutter für beendet

Frau Liu Xinlan wohnhaft in Gaomi, Weifang, Provinz Shandong. Die örtlichen Dienststellen hielten Liu Xinlan wegen des Praktizierens von Falun Gong im Juli 1999 sieben Tage lang fest. Im Juli 2000 wurde sie wieder fünf Tage lang eingesperrt, weil sie nach Peking gehen wollte, um dort die Freilassung der Falun Gong-Praktizierenden zu fordern. Anschließend wurde sie in die Strafanstalt von Gaomi verlegt und dort für weitere fünfzehn Tage inhaftiert. Danach schickte man sie zurück, um von örtlichen Dienststellen überwacht zu werden. Sie durfte nur unter Erfüllung der folgenden zwei Bedingungen nach Hause gehen: Erstens musste sie auf Falun Dafa verzichten. Wenn sie das ablehnte, sollte sie zur städtischen Strafanstalt zurückgeschickt und dann gezwungen werden, ihre Heimatstadt zu verlassen. Zweitens forderten die Beamten von ihr, ihr Haus zu verkaufen und ihnen den Erlös aus dem Verkauf zu überlassen. Ihre Familie war außerstande, dem enormen Druck standzuhalten. Deswegen unterschrieb ihr Mann die Scheidungserklärung; ihr Kind unterschrieb, dass es die Beziehung zu seiner Mutter beenden wolle, was auch sie unterschreiben musste. Hierdurch war die Familie zerstört und aufgelöst.

Ehemann gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen

Dies ist ein Bericht über eine Praktizierende, die im „Shandong Television Design Center“ arbeitet und ihre Erfahrung aus der Strafanstalt Liuchangshan, Provinz Shandong, wiedergibt:

„Ich trat in den Hungerstreik; daraufhin wurden mir Handschellen angelegt und ich wurde an das so genannte „Drachenbett“ gefesselt, ein sehr grausames und brutales Folterinstrument. Solange ich den Hungerstreik fortsetzte, durfte ich nicht aus dem Bett aufstehen. Während ich im Bett lag, musste ich mich mit Hilfe anderer Gefangener erleichtern ... die anderen Gefangenen wurden ärgerlich, weil sie mir ständig helfen mussten, und sie ließen mich unbeachtet in dem schmutzigen Bett liegen. Ich wurde zweimal am Tag mit Milch zwangsernährt ... Nachdem meine Familie 5000 Yuan (etwa 10 Monatslöhne eines durchschnittlichen Arbeiters in China) Kaution gezahlt hatte, entließ man mich. Weil ich weiterhin für Falun Gong einstand, wurde meine Arbeitseinheit mit großem Druck seitens offizieller Stellen (Shandong Provinzial TV Station) gezwungen, mich zu entlassen. Mein Mann ist Wartungstechniker bei der Armeeeinheit 71777. Seine Vorgesetzten zwangen ihn, sich von mir scheiden zu lassen.“
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