Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Dolmetscher verhaftet - zwei Gesprächspartner vermisst

Pressemitteilung: 29.05.2006

Dramatisches Ende des China-Besuchs von Europaparlament-Vizepräsident McMillan-Scott

Brüssel/Berlin (FDI) – Edward McMillan-Scott, Vizepräsident des Europaparlaments, nannte auf einer Pressekonferenz in Hongkong am Mittwoch die Chinesische Kommunistische Führung ein „brutales, tyrannisches und paranoides System“. Die Pressekonferenz wurde im Anschluss an einen dreitägigen China-Besuch gehalten, bei dem McMillan-Scott sich persönlich ein Bild über die Menschenrechtslage in China machte. McMillan-Scott sagte, als gläubiger Katholik habe er keine besondere Neigung zu Falun Gong aber er bewundere die Kraft des religiösen Glaubens und dessen Bedeutung zur Verbesserung menschlichen Lebens. Zwei Gesprächspartner von McMillan-Scott, Herr Niu Jinping und dessen Tochter, beide in China verfolgt weil sie Falun Gong üben, werden seit dem Gespräch mit McMillan-Scott vermisst.

„Wir haben Grund zur Annahme, dass diese Personen in den Händen des Chinesischen Regimes und in Lebensgefahr sind“, sagt Nicolas Schols Sprecher des Europäischen Falun Gong Infozentrums. „Wir appellieren an die internationale Gemeinschaft, das Chinesische Regime aufzufordern, Herrn Niu und seine Tochter unverzüglich frei zu lassen.“

Der Übersetzer eines Gesprächs in Peking, ein westlicher Staatsbürger, wurde unmittelbar nach dem Treffen von Agenten des Kommunistischen Regimes \[KPC] verhaftet, 24 Stunden verhört und des Landes verwiesen.

McMillan-Scott kündigt Programm zur Förderung von Demokratie und Menschenrechten an

„Eines der Elemente meines Besuches in China, Hongkong und Taiwan ist ausfindig zu machen, ob es Wege gibt, Menschen in China zu finden, die in der Lage sind zu handeln,“ sagte McMillan-Scott, und kündigte die Einführung eines Programms durch die Europäische Kommission an, das den Prozess zur Demokratisierung durch die Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen fördern und begleiten soll.

Seit der Veröffentlichung der „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ vor über einem Jahr in der chinesischen Version der Epoch Times, haben mehr als 10 Millionen Chinesen öffentlich ihren Rücktritt aus der KPC und den zugehörigen Organen bekannt gegeben. Immer mehr Menschen durchschauen laut Berichten der Epoch Times die Bösartigkeit und die Lügen des Regimes und stellen sich der Verfolgung ihrer chinesischen Landsleute entgegen.

„Wir haben in den nächsten Jahren die Möglichkeit weiterhin Druck auszuüben,“ sagte McMillan-Scott in Hongkong. „Meine Anwesenheit hier wird, so hoffe ich, meine Einblicke darüber verstärken, was wirklich vor sich geht, und helfen Wege auszuarbeiten, die den Menschen in China Hoffnung machen, dass sich die Dinge ändern werden.“