Frauenleichnam von Familie als Beweis für Folter zurückgehalten, um Gerechtigkeit zu finden

NewYork/Berlin, FDI - Familienmitglieder des vor kurzem verstorbenen Folteropfers Frau Cao Aihua (http://www.faluninfo.de/artikel/presse_national/1171581449.html) suchen verzweifelt nach Gerechtigkeit. Seit drei Monaten bewachen sie Cao's Leichnam, der Zeichen von Folter zeigt, im angemieteten Kühlraum eines Leichenschauhauses in Nordwest-China - dies berichteten Quellen dem Falun Dafa Informationszentrum. Cao starb am 13. November 2006 während ihrer zweiwöchigen Haft im Frauenarbeitslager der Armee in Xinjiang. Chinas kommunistische Behörden äschern die Leichname von Folteropfern normalerweise umgehend ein, um Beweise zu vernichten.

Cao lebte in der Stadt Aksu in der Autonomen Region der Uiguren, Xinjiang. Freunde von ihr berichten, dass sie vor ihrem Tod drei Mal verhaftet wurde. Zweimal in Peking, wo sie an die Behörden für ein Ende der Unterdrückung von Falun Gong appellierte sowie im letzten Sommer, weil sie auf Geldscheinen der VRC geschrieben und Menschen ermutigt hatte aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) auszutreten. In allen drei Fällen wurde sie ohne ordentliches gerichtliches Verfahren in ein Zwangsarbeitslager eingewiesen. Bei ihrer dritten Inhaftierung wurde Cao abwechselnd in Polizeigewahrsam der Stadt Aksu und in der Stadt Allar festgehalten und schließlich im Frauenarbeitslager der Armee in Xinjiang, in der Stadt Wujiaqu. Informationen zufolge hat die Polizei insgesamt fast 300.000 Yuan (ca. 39.000 US-Dollar) von nahen Familienangehörigen und Verwandten erpresst.

Bemühungen der Familienmitglieder, Caos Mörder zur Verantwortung zu ziehen sind auf zahlreichen Ebenen des chinesischen Beamtenapparates auf Widerstand und Ablehnung gestoßen. Die Familie hat wiederholt beim Volkskongress in Wujiaqu, der zuständigen Staatsanwaltschaft, der Politik- und Justizbehörde der KPCh, der Arbeitslagerverwaltung sowie an die Gefängnisbehörde appelliert. Darüber hinaus wurde der Familie vom Leiter der Staatsanwaltschaft in Wujiaqu, Song, sowie der KPCh-Leitung des Frauenarbeitslagers mitgeteilt, dass jegliche Untersuchungsergebnisse nichts mit der Familie zu tun hätten und nicht an Privatpersonen weitergegeben werden könnten. Quellen berichten, dass bis heute keine der am Mord von Cao beteiligten Personen in irgendeiner Weise zur Rechenschaft gezogen wurde.

Das Informationszentrum fordert zusammen mit der Familie von Cao Aihua Gerechtigkeit für ihren unrechtmäßigen Tod durch die Hände der kommunistischen Behörden in China und bittet um Hilfe durch entsprechende Institutionen und Ermittler der internationalen Gemeinschaft.

“Caos Fall schildert deutlich die unerträglichen Qualen, die zahllose Familien erleiden, wenn sie vom Kommunistischen Staat Gerechtigkeit für einen inhaftierten, gefolterten oder ermordeten Verwandten, der Falun Gong praktiziert, suchen”, sagte Infocenter-Sprecher Levi Browde am Donnerstag. „Immerhin war es der Kommunistische Staat, der die ‘Auslöschung’ von Falun Gong angeordnet hat und häufig noch den Einsatz brutaler Methoden zu dessen Durchsetzung belohnt. Gerade deshalb ist internationaler Druck so wichtig— und oft das einzige Mittel, um Familien wie der von Cao zu helfen.”

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