Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

KP-Chinas Diktat in Hamburg?

Pressemitteilung: 16.09.2007

Bei dem diesjährigen Festival der Kulturen am Samstag, dem 15. September in Hamburg, wurde wie in den Jahren zuvor neben traditionellen chinesischen Beiträgen, zusätzlich mit Flugblättern und Spruchbändern auch auf die Verfolgung von Falun Gong in China aufmerksam gemacht. Obwohl die Polizei im Vorfeld darüber Bescheid wusste und dies auch von dem Veranstalter genehmigt wurde, wurde plötzlich und unerwartet, kurz bevor sich der Festzug von Falun Gong dem chinesischen Markt am Jungfernstieg näherte, das Verbot Flugblätter zu verteilen ausgesprochen (dieses Verbot galt nur für Falun Gong, nicht für die anderen Teilnehmer) und zwei Spruchbänder wurden wegen angeblicher "politischer Inhalte" beschlagnahmt. Die Spruchbänder hatten die Aufschrift "Chinas reiche Kultur überschattet von Folter und Tod" und "Falun Gong in China grausam verfolgt".

Vorfälle dieser Art haben sich immer wieder ereignet und wurden in der Vergangenheit durch den Druck der Kommunistischen Partei Chinas verursacht. So versuchte beispielsweise die chinesische Botschaft in Berlin eine Erwähnung von Falun Gong beim Dresdner Stadtjubiläum im Jahr 2006 zu verhindern.

"Mit unserer Teilnahme am Festival der Kulturen wollen wir die schöne traditionelle chinesische Kultur zeigen und auch über die Verfolgung von Falun Gong in China aufklären" sagt Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Dafa Vereins. "Falun Gong ist ein Teil der ehrwürdigen chinesischen Kultur und wird seit 1999 mit allen Mitteln der Kommunistischen Partei Chinas skrupellos verfolgt. Der Sinn eines Kulturfestivals ist die Kultur zu fördern. Zur Beendigung von Folter und Tod, dem ein Kulturträger wie Falun Gong ausgesetzt ist, beizutragen, bedeutet einen Teil der chinesischen Kultur vor ihrem Auslöschen zu bewahren."

Falun Gong auf der Parade

 

 
Eines der Banner bevor es beschlagnahmt wurde. Es wurde erst von der Polizei beschlagnahmt als sich die Parade Chinesischen Zuschauern näherte und Beamte des chinesischen Konsulates sich über die Banner beschwerten