Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Weltweite Kerzenlicht-Mahnwachen vor Chinas Botschaften und Konsulaten am 25. April

Pressemitteilung: 24.04.2008

Angesichts der Olympischen Spiele rufen Tausende Falun Dafa-Praktizierende zum Ende der Verfolgung auf

Berlin (FDI) - Durch weltweite Kerzenlicht-Mahnwachen wird Chinas Regierung am Freitag erneut dazu aufgefordert, die neun Jahre andauernde Verfolgung von Falun Dafa, die im Vorfeld der Olympiade verschärft worden ist, zu beenden (/2008/04/04/rapide-zunahme-von-folter-und-tod-vor-den-olympischen-spielen).

Falun Dafa erhielt am 25. April 1999 weltweite Aufmerksamkeit, als etwa 10.000 Praktizierende vor den Regierungsgebäuden in Peking einen friedlichen Appell an die Regierung richteten. Die Versammlung rief dazu auf, die 45 Praktizierenden frei zu lassen, die zuvor ohne Rechtsgrundlage festgenommen und von der Polizei misshandelt wurden. Außerdem forderten sie, ihren Glauben frei ausüben zu dürfen (Rückblick auf den 25.04.1999 in: /2004/04/24/ein-ruckblick-auf-den-25-april-1999-in-zhongnanhai)

Eskalation der Todesfälle vor den Olympischen Spielen
„Am 25. April 1999 haben sich Falun Dafa-Praktizierende wegen brutaler Misshandlungen in Tianjin friedlich vor dem Petitionsbüro im Regierungsviertel Zhongnanhai in Peking versammelt,“ sagt die Sprecherin des Falun Dafa Informationszentrums, Waltraud Ng. „Der damalige Parteichef Jiang Zemin antwortete darauf mit einer grausamen Verfolgung, die die Auslöschung von Falun Dafa zum Ziel hatte. Im Vorfeld der olympischen Spiele nehmen die Todesfälle durch Folter an Falun Dafa-Praktizierenden rapide zu,“ so Waltraud Ng.

Neun Jahre friedlicher Mahnwachen
Die Mahnwachen am Freitag finden in der Tradition friedlicher Demonstrationen statt, welche Falun Dafa-Praktizierende am 25. April 1999 in Peking begannen. Vor Chinas Botschaften und Konsulaten in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und in vielen Städten weltweit wird am Freitag für ein Ende der blutigen Verfolgung demonstriert.