Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Auslandschinesen werden von den chinesischen Vertretungen zu Gewalt angestiftet

14.06.2008
Übergriffe in Flushing New York auf Falun Gong-Praktizierende im Mai

Berlin/New York (FDI) - Das Falun Dafa Informationcenter New York berichtet, dass sich am 17. Mai ein aus mehreren hundert Personen bestehender Mob in Flushing, New York versammelte, um Falun Gong-Praktizierende anzugreifen (engl.: http://www.faluninfo.net/displayAnArticle.asp?ID=9524). Seitdem gab es immer wieder körperliche und verbale Angriffe gegenüber Falun Gong-Praktizierenden. Im Vorfeld der Olympischen Spiele haben Parteikader chinesische Touristen und Studenten, die sich im Ausland aufhalten zu Hass und Gewalttaten gegenüber Falun Gong-Praktizierenden angestiftet. Die Vorfälle, die in ähnlicher Form auch in Japan und Los Angeles und möglicherweise auch andernorts geschahen, scheinen von chinesischen Behörden koordiniert zu sein und sind der Gipfel einer in den letzten Monaten eskalierenden Aggression gegen Falun Gong.

Für Göran Lindblad, schwedischer Politiker und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates, sind Vorfälle wie in Flushing durch das kommunistische Regime inszeniert worden. „Es ist erschreckend, dass sie nun beginnen diese Dinge auch in anderen Ländern zu tun.“ Auf die Frage, warum dies gerade jetzt passierte, antwortete Herr Lindblad: „Weil sie \[die KPCh] von den Protesten beim Fackellauf vor den Olympischen Spielen wegen Tibet und so weiter, derartig überrascht und überwältigt wurde, so dass sie nun versuchen, von diesen Protesten abzulenken und etwas anderes zu tun. Sie versuchen daraus eine Frage des chinesischen Nationalstolzes zu machen.“ (vollständiger Bericht in der „Epoch Times“: http://www.epochtimes.de/articles/2008/06/05/293925.html)

Dass diese Aktionen von China gelenkt sind, bestätigte auch der chinesische Generalkonsul in New York, Peng Keyu, in einem Telefonat am 21. Mai mit einem Mitarbeiter der WOIPFG, der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China. „Ich bin vorgestern hingegangen \[nach Flushing, wo Falun Gong-Praktizierende tätlich angegriffen wurden] und auch vor drei Tagen, aber wir müssen in dieser Sache sehr vorsichtig sein!” Peng sagte dem Ermittler, von dem er annahm er sei ein Sympathisant: „Ansonsten werden die Leute sagen, das chinesische Konsulat steckt hinter dem Übergriff. Einige \[Leiter der chinesischen Gemeinde] waren in der Menge und sie sprachen anschließend mit mir \[...] weil ich vor Ort erschien, waren alle sehr aufgeregt.” (Lesen Sie die Übersetzung des Gesprächsmitschnittes hier: http://www.faluninfo.de/artikel/pressemitteilungen/1212473179.html)


Tätlicher Angriff auch in Warschau

Am 7. Juni 2008 wurde Frau Zhang Qian in einem Großhandel-Einkaufszentrum in der Nähe von Warschau attackiert, als sie die chinesische Version der unabhängigen Wochenzeitung „Epoch Times“ auslieferte. In dem GD Wolka Kosowska Einkaufszentrum befinden sich hauptsächlich chinesische Geschäfte. Zhang liefert die Zeitungen seit einem Jahr jede Woche an Händler in diesem Einkaufszentrum. Sie lebt seit 14 Jahren in Polen. Es ist in der Nachbarschaft allgemein bekannt, dass sie Falun Gong praktiziert. Bisher verliefen ihre wöchentlichen Besuche im Einkaufzentrum ohne Zwischenfälle. Dieses Mal wurde Zhang jedoch von einer Chinesin angesprochen, die Propagandamaterial an Ladenbesitzer verteilte, welches die Handhabung Tibets durch Chinas Regierung rechtfertigte. Die Frau wurde später als Lei Wu identifiziert. Frau Lei Wu zerriss einige der Zeitungen und schlug Zhang, als diese versuchte, die anderen Zeitungen zu schützen. Lei Wu sprach außerdem eine Morddrohung gegen Zhang aus. Aussagen einiger Chinesen aus der Gegend zufolge ist sie Angestellte der Chinesischen Botschaft in Polen.


Chinesische Botschaft in Berlin offensichtlich in Demonstration gegen Falun Gong verwickelt

Falun Gong-Praktizierende halten in Berlin vor der chinesischen Botschaft seit Jahren täglich eine friedliche Mahnwache wegen der andauernden Verfolgung in China ab. Einer zuverlässigen Quelle zufolge wollten im Mai einige Chinesen nach einem Aufenthalt in der chinesischen Botschaft mit Plakaten eine Demonstration gegen Falun Gong veranstalten. Die versuchte Demonstration wurde von der Polizei aufgelöst.


Beispiele für Manipulation und Irreführung durch die KP Chinas:

Seit Beginn der kommunistischen Machtherrschaft hat die KP Chinas verschiedene Gruppierungen gegeneinander ausgespielt. Sie initiierte immer wieder Gewaltakte gegenüber einem Teil der chinesischen Bevölkerung.

  1. Bauern wurden von den Kommunisten aufgehetzt, sodass Grundbesitzer angegriffen, erniedrigt oder sogar zu Tode geprügelt wurden.
  2. Mit der „Hundert-Blumen-Bewegung“ entlockte die Partei kritische Äußerungen über Vorteile und Missstände des Systems. Mit der anschließenden „Anti-Rechts-Bewegung“ wurde die „Hundert-Blumen-Bewegung“ mit Gewalt gestoppt und viele Intellektuelle, die sich offen und kritisch geäußert hatten, in Arbeitslager verbannt.
  3. Während der Kulturrevolution wurden vor allen Dingen Studenten mobilisiert und manipuliert. Verschiedene Gruppierungen kämpften gegeneinander und lieferten sich blutige Schlachten.
  4. Das Massaker auf dem Platz des himmlischen Friedens am 4. Juni 1989 wurde durch die Irreleitung der Volksarmee erst möglich. Den Soldaten wurde im Vorfeld immer wieder eingetrichtert, dass es sich bei der Demokratiebewegung um einen konterrevolutionären Aufruhr handele.