Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Propaganda-Angriff der Kommunistischen Partei bei Olympischen Spielen nicht auszuschließen

Pressemitteilung: 10.08.2008

Befürchtung eines Verleumdungsanschlages – Falun Dafa-Informationszentrum warnt vor Taktiken des chinesischen Regimes

Berlin/New York (FDI) - PRESSEMITTEILUNG, 10. August 2008 -  Das Falun Dafa-Informationszentrum befürchtet einen vom chinesischen Regime inszenierten Zwischenfall, um die Verfolgung von Falun Gong zu rechtfertigen. Zum Beispiel ist eine Gewalttat denkbar, bei dem die Täter als Falun Gong-Praktizierende ausgegeben werden. Dies ist in China bereits mehrfach geschehen. Das Zentrum bittet die Medien in Peking darum, jegliche Aussagen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) über Falun Gong gründlich zu hinterfragen.

 „Innerhalb der letzten neun Jahre verbreitete Chinas Regime eine Vielfalt falscher Anschuldigungen über Falun Gong", sagt Waltraud Ng, Sprecherin des Falun Dafa-Informationszentrums. „In all diesen Fällen lag das Ziel darin, Falun Gong-Praktizierende zu verleumden und somit die grausamen Verbrechen, denen diese Menschen ausgesetzt sind, zu rechtfertigen.

"Zahlreiche Anschuldigungen wurden laut Ng im Vorfeld der Olympischen Spiele an den Haaren herbeigezogen. Zum Teil gingen chinesische Beamte und staatliche Medien so weit, die friedliche Falun Gong-Bewegung mit gewalttätigen Gruppen oder sogar Terroristen zu assoziieren.  „Das häufige Auftreten solcher Hinweise mit dem Herannahen der Olympischen Spiele legt die Vermutung nahe, dass es eine zweite, vielleicht noch unheimlichere Absicht für diese Anschuldigungen geben könnte", sagt Ng. „Wir befürchten, dass die KPCh versuchen wird, Unruhe zu stiften oder einen Gewaltakt zu inszenieren und dieses Thema Falun Gong anzuhängen. Dies ist in der Vergangenheit schon mehrfach vorgekommen."


Beispiele vergangener Verleumdungskampagnen gegen Falun Gong

  • Am 28. November 1999 veröffentlichte die staatlich kontrollierte Zeitung,  Xi-An Worker, einen Artikel über den vermeintlichen Tod von Zhiwen Zhang, die dem Bericht zufolge ihre Tochter, die Falun Gong übte, verbrannt hat und danach sich selbst tötete. Laut Voice of Amerika untersuchte das Hong Kong-Informationszentrum den Bericht und kam zu dem Schluss, dass „die Personen, der Tatort, die Zeit und der Inhalt dieses Berichtes frei erfunden waren ... es existierte überhaupt keine Frau mit dem Namen Zhiwen Zhang".
  • Während der SARS-Epidemie im Jahre 2003 berichtete die KPCh fälschlicherweise, dass Falun Gong-Praktizierende aktiv dazu beigetragen hätten, SARS weiter auszubreiten.
  • In den Wochen nach dem Erdbeben in Sichuan im Mai 2008 stiftete die KPCh einige bekannte Aktivisten für Erdbebenopfer zu einer Anti-Falun-Gong-Kampagne an. Dies bezieht sich insbesondere auf einen Nachrichtentext der Xinhua vom 25. Mai 2008, in dem behauptet wurde, dass Falun Gong die Bemühungen chinesischer Organisationen von Übersee behindern würde, die um Spenden für die Opfer des Erdbebens baten.
  • Am 23. Januar 2001 versuchte die KPCh weltweit Hass gegen Falun Gong zu schüren, indem sie bei einer Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens die Opfer als Falun Gong ausgab. Phillip Pan von der Washington Post kam jedoch zu der Schlussfolgerung, dass niemand jemals gesehen hatte, dass diese Personen Falun Gong praktizierten. Ein preisgekrönter Film hat diese „Selbstverbrennung" analysiert und als Inszenierung entlarvt. (siehe www.falsefire.com )


Friedlich und ohne Gewalt

Innerhalb der letzten neun Jahre nahmen chinesische Beamte Millionen von Falun Gong-Praktizierende fest. Unter strengster Überwachung mussten Zehntausende unter Folter leiden. Das Falun Dafa-Informationszentrum dokumentierte Details von über 3.000 Todesfällen, die durch Misshandlungen in Gewahrsam umkamen. Trotz dieser Qualen gab es keinen einzigen Bericht über einen Falun Gong-Übenden, der in Form eines vorsätzlichen Gewaltaktes Vergeltung ausgeübt hätte.

„Ich möchte nochmals absolut deutlich machen", so Zhang Erping, Sprecher des Falun Dafa- Informationszentrums in New York, „dass jeder, der an einer organisierten Gewalthandlung im Namen von Falun Gong teilnimmt, kein Falun Gong-Praktizierender ist und natürlich auch nicht die Gemeinschaft von Falun Gong-Praktizierenden repräsentiert."

„Bei all den Bemühungen in den letzten neun Jahren, unsere grundlegenden Freiheiten wiederzuerlangen, haben wir uns niemals an Handlungen beteiligt, die absichtlich unschuldigen Menschen schaden", sagt Zhang. „Unser Glaube basiert auf den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Toleranz und unser Ziel liegt darin, diesen Prinzipien zu folgen, bei allem was wir tun ... sogar was die Aufdeckung der Misshandlungen der KPCh betrifft."

Zu den obigen Beispielen empfiehlt das Falun Dafa-Info-Zentrum Folgendes :

  • Beziehen Sie sich auf den im Jahre 2005 erschienenen Bericht von Reportern ohne Grenzen mit dem Titel „Xinhua, die größte Propaganda Agentur der Welt" http://www.rsf.org/article.php3?id_article=15172   für eine Analyse, bis zu welchem Ausmaß Xinhua keine objektive Quelle von Nachrichten, sondern eher ein Sprachrohr der Kommunistischen Partei darstellt.
  • Vor dem Herausbringen neuer Nachrichten alle Anschuldigungen schändlicher Taten, die Falun Gong-Praktizierenden unterstellt werden, gründlich zu recherchieren.