Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
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Flut von Neujahrsgrüßen und Zuspruch zu Falun Gong aus China

Matthew Robertson / Epoch Times

Matthew Robertson / The Epoch Times

17.02.2011
"Wir alle hoffen, dass diese Verfolgung an guten Menschen bald enden wird. Wir hoffen, dass Lehrer Li nach Festland China zurückkehren und Falun Gong lehren wird." Regierungsbeamter aus China.

Tausende von chinesischen Neujahrsgrüßen in Prosa oder Gedichtform, als Kalligraphien, e-cards und lichte Flash Animationen strömten geradezu bei der Hauptseite der chinesischen Falun Gong Bewegung, www.minghui.org ein, um dem Gründer der spirituellen Bewegung, Li Hongzhi, ein frohes neues Jahr zu wünschen. Die Grüße dokumentieren eine Momentaufnahme einer lebhaften Glaubensgemeinschaft in China, die trotz elfjähriger landesweiter Verfolgung Unterstützung im chinesischen Volk erfährt.

Falun Gong-Praktizierende des öffentlichen Sicherheitsbüros der Provinz Shandong fertigten eine selbstgemachte Karte für Meister Li an. Foto: Minghui.net

Mitarbeiter der Minghui Redaktion berichteten von über 10.000 Eingängen. Die Grüße kommen aus kleinen Dörfern und Großstädten aus jeder Ecke Chinas. Einige der Neujahrsgrüße sind von Einzelpersonen gesendet, die meisten jedoch kommen von Gruppen Falun Gong-Übender, die sich entweder über den Ort oder die Berufsgruppe zusammengeschlossen haben. Während einige der Neujahrsgrüße bescheiden ausfallen – nicht mehr als eine einfache E-Mail-Nachricht, sind andere sorgfältig ausgearbeitete und schöne Produktionen.

Falun Gong, auch als Falun Dafa bekannt, beinhaltet das Praktizieren von fünf Meditationsübungen und ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit Barmherzigkeit und Nachsicht. Nachdem Li Hongzhi die Kultivierungsschule in China zu verbreiten begann, wurde Falun Gong äußerst populär – im Jahr 1999 zitierte die New York Times das chinesische Sport-Komitee, das berichtete, dass in China 100 Millionen Menschen die Übungen aufgenommen haben.

 

 

Foto: Minghui.net

Die Beliebtheit der Bewegung erfüllte den damaligen Vorsitzenden der kommunistischen Führung, Jiang Zemin, mit Besorgnis, woraufhin er eine Kampagne begann um „Falun Gong zu vernichten“. Seitdem sind die Falun Gong-Praktizierenden der Entführung, willkürlicher Haft, Zwangsarbeit, Folter und der Exekution durch die Entnahme lebenswichtiger Organe – zum Zweck der Transplantation – ausgesetzt.

Im April 2000 behauptete die Kommunistische Partei Chinas, dass 98 Prozent der Falun Gong-Praktizierenden ihren Glauben abgelegt hätten. Über die Jahre übernahmen Journalisten und Wissenschaftler immer wieder die Aussage, dass Falun Gong inzwischen ausgelöscht worden sei. Andrew Nathan zum Beispiel, ein prominenter Wissenschaftler, schrieb im Frühjahr 2010, dass das Regime „absolut erfolgreich in der Unterdrückung der Falun Gong“ gewesen sei.

Bekundungen des Respekts

Die Grüße, die von Minghui veröffentlicht worden sind, widersprechen Professor Nathans Behauptung.

Praktizierende, die ihre Hochachtung und ihren Respekt an Li Hongzhi via Minghui zu Neujahr bekunden, gehören zu Kreisen vom Militär, dem Rechtswesen, Universitäten und dem Erziehungssystem, sowie von Büroeinheiten der Zentralbehörde in Peking und aus ganz China.

Minghui wies darauf hin durch die Hervorhebung der verschiedenen Hintergründe der Grüße von Praktizierenden in den Artikelüberschriften wie „Dafa Jünger (ein anderer Ausdruck für Falun Gong-Praktizierende) in den Militär-, Gerichts- und Verwaltungsbehörden wünschen dem verehrten Meister ein fröhliches neues Jahr“, sowie „Dafa Jünger im Erziehungssystem Festland Chinas wünschen dem verehrten Meister ein fröhliches neues Jahr (aus 180 Orten)“, „Dafa Jünger vom Festland China aus der Wirtschaft wünschen dem verehrten Meister ein fröhliches neues Jahr (229 Orte)“ und selbst eine Glückwunschkarte von Menschen, die erst kürzlich mit der Übung begonnen hatten.

Falun Gong-Praktizierende des öffentlichen Sicherheitsbüros der Provinz Shandong fertigten eine selbstgemachte Karte für Meister Li an.

Falun Gong-Praktizierende, die als Richter in China arbeiten, haben folgende Grüße gesandt: „Barmherziger und verehrter Lehrer, wir Schüler werden die Zeit, in der wir die Wahrheit über Falun Gong verbreiten und mehr Menschen von den Lügen der KPCh befreien wertschätzen... Unsere Hochachtung für unseren barmherzigen und verehrten Lehrer!“

Unterstützung für Falun Gong

Während Praktizierende zum Objekt brutaler Zwangsmaßnahmen wurden, wurde der Rest der Bevölkerung einer umfassenden dämonisierenden Propaganda ausgesetzt. In den ersten Jahren der Verfolgung war die Propaganda immerzu konstant.

Wenn die Anwälte darüber schreiben, „die Wahrheit zu erklären“, berufen sie sich auf die Aktivitäten Falun Gong-Praktizierender, anderen Chinesen die Wahrheit über Falun Gong zu berichten und dass es unberechtigt verfolgt wird.

Die Grüße, die von Minghui veröffentlicht werden, sind Beweis dafür, dass die Bemühungen der Praktizierenden wirken.

Tang Jinling, ein Rechtsanwalt aus der Provinz Guangdong, schrieb in seinen Grüßen an Meister Li: „Falun Gong ist der erste Fels, über den die KPCh gestolpert ist!“ Herr Tang hatte es kommen sehen: „Nach zehn Jahren der Prüfungen sehe ich, dass meine Vorahnungen eintreffen!“

Ein weiterer Rechtsanwalt aus Peking sagte anonym: „Nicht eher, als bis ich selber Falun Gong-Praktizierende als Fälle übernahm, habe ich die Essenz von Falun Gong selber verstanden. Ich möchte mich bei Falun Gong für ihre Anstrengungen bedanken, das Verlangen des chinesischen Volkes nach Wahrheit zu stillen.“

„Ich möchte die Verfolgung, die noch nicht geendet hat, ausdrücklich verurteilen. Ich möchte meinen Respekt gegenüber Li Hongzhi, dem Gründer von Falun Gong zum Ausdruck bringen.“

Zhu Yufu von der chinesischen demokratischen Partei sagte, dass „Freegate“, eine Software, die von Falun Gong-Praktizierenden entwickelt worden ist, um die Internet Blockade zu durchbrechen, der größte Beitrag sei, den Falun Gong für das chinesische Volk geleistet habe.

Er sagte: „Ich möchte meine Neujahrsgrüße an Herrn Li Hongzhi schicken. Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft sich zu einer Gesellschaft entwickelt, die sich an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht halten wird.“

Eine Schlüsselkomponente der Bemühungen der Praktizierenden ist, die wahren Umstände durch die Sonderausgabe „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ der Epoch Times Redaktion zu erklären, die weit in China verbreitet wurde.

Eine Untersuchung an hunderten der Neujahrsgrüße von Nicht-Falun Gong Praktizierenden zeigt, dass viele der Individuen die Sichtweise der jüngeren Vergangenheit in der Darstellung der „Neun Kommentare“ für sich als Wahrheit akzeptieren, anstelle der offiziellen Darstellung.

Ein Regierungsbeamter aus dem Nordosten schreibt: „Ich sehe häufig Informationsmaterial zur Wahrheitserklärung von Falun Gong-Praktizierenden. Derzeit wissen alle Beamte meines Dienstgrades, dass Falun Gong-Praktizierende alle gute Menschen sind, und dass die Verfolgung guter Menschen skrupellos ist... Das ist die dümmste Sache, die die KPCh und Jiang Zemin jemals getan haben.“

„Insbesondere, da mehr und mehr Menschen die „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ lesen und die Lügen der KPCh gründlich aufgedeckt werden, und die Essenz des falschen Kampfes aufgedeckt wird, sieht die KPCh ihrem Ende entgegen.“

„Da das traditionelle chinesische Neujahr gekommen ist, repräsentiere ich diese Regierungsbeamten, die die Wahrheit kennen und wünsche Herrn Lehrer Li ein gutes neues Jahr! Wir alle hoffen, dass diese Verfolgung an guten Menschen bald enden wird. Wir hoffen, dass Lehrer Li nach Festland China zurückkehren und Falun Gong lehren wird.“



Anmerkung: In dem dritten Bild der Bildergalerie, in der oberen rechten Ecke, ist ein Falun, das Symbol von Falun Dafa, zu sehen, das ein uraltes buddhistisches Symbol enthält, die Swastika oder auch Srivatsa.



http://www.epochtimes.de/articles/2011/02/12/676604.html