Heimlicher Brief, gefunden in einem Dekorationsartikel aus dem US-Kaufhaus Kmart, enthüllt Horror in chinesischem ZwangsarbeitslagerEin eindringlicher, handgeschriebener Brief identifiziert die Mehrheit der Opfer im Zwangsarbeitslager als Falun Gong-Praktizierende

06.01.2013Zwangsarbeit
Berlin/New York (FDI) Pressemitteilung 07.01.2013 Eine US-Zeitung berichtete über einen handgeschriebenen Brief aus einem der berüchtigtsten Arbeitslager Chinas, der von einem Insassen in einer Packung mit Dekorationsartikeln versteckt wurde. Diese wurde in dem amerikanischen Kaufhaus Kmart verkauft. Die Zeitung, die am Weihnachtstag herauskam, bestätigte die zahlreichen im letzten Jahrzehnt hinterlassenen Zeugnisse von Überlebenden der Arbeitslager über die brutalen Bedingungen, unter denen chinesische Gefangene, einschließlich Gewissens-Gefangene, gezwungen werden, Produkte, die häufig in den Westen verkauft werden, herzustellen.
Die Zeitung „The Oregonian" griff die Geschichte einer Bürgerin aus Portland in Oregon auf, die den Brief in einer Packung mit Halloween-Dekoration gefunden hatte (Artikel). Der Brief war ein Hilferuf eines Gefangenen des Masanjia-Arbeitslagers in der nordost-chinesischen Stadt Shenyang. Dieses ist berüchtigt für die brutale Folter und „Umerziehung" von Falun Gong-Praktizierenden; es zählt zu den Einrichtungen in denen die meisten Falun Gong-Praktizierenden zu Tode gekommen sein sollen.

Der Brief, der in holprigem Englisch mit vereinzelten chinesischen Schriftzeichen geschrieben ist, endet mit einer Beschreibung der Menschen in dem Arbeitslager: „Viele von ihnen sind Falun Gong-Praktizierende, sie sind völlig unschuldige Menschen (...). Sie müssen häufig härtere Strafen erleiden als andere."

Im vergangenen Jahrzehnt hat das Falun Dafa-Informationszentrum eine Fülle von Zeugenaussagen  von Überlebenden aus Zwangsarbeitslagern erhalten. Unter ihnen stammen die schlimmsten aus dem Masanja-Lager, wo eine tägliche Arbeitszeit von 14 - 18 Stunden die Norm für all jene ist, die nicht in Isolation gehalten werden.

„Manchmal waren es sogar 20 Stunden oder mehr, wenn sie ein Produkt dringend gebraucht haben", sagte Frau Jia Yahui, die 2007 und 2008 14 Monate in Masanjia zubringen musste. Frau Jia, eine Falun Gong-Praktizierende, wurde während einer Verhaftungswelle im Vorfeld der Olympischen Spiele in Peking entführt und gezwungen, vor allem für den Export bestimmte Produkte herzustellen, darunter Spielzeug, Blumen, Toilettenartikel und zahlreiche Nahrungsmittel.

„Ich habe Paprika in Flaschen abgefüllt, die für Korea bestimmt waren. Ich habe Wursthüllen angefertigt. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie schmutzig die Umgebung war ", sagt Jia, die heute in New York lebt.

„Der bzw. die Verfasser/in des Briefes hat tatsächlich sein/ihr Leben riskiert", fügt Jia hinzu, während sie sich an die Monate in Masanjia erinnert. „Sie würden uns noch nicht einmal unseren Familienangehörigen schreiben lassen. Hätte man den Brief gefunden, bevor er in der Dekoration versteckt wurde, hätte niemand den/die Verfasser/in je wieder gesehen."

„Das System der ‚Umerziehung durch Arbeit' (Überblick) ist mit der Verfolgung von Falun Gong aufgeblüht", sagt der Leiter des Falun Dafa-Informationszentrums in New York, Levi Browde. „Hunderttausende befinden sich in diesen Einrichtungen. Wir haben Berichte, dass weit über die Hälfte der Inhaftierten Falun Gong-Praktizierende sind ", sagte Browde.

„Das System der ‚Umerziehung durch Arbeit' ist auch zur Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden eingesetzt worden, weil die Personen dort in der Regel ohne vorherige Gerichtsverhandlung hingebracht werden können. Misshandlungen, einschließlich Folter, sind dort üblich. Dem Falun Dafa-Informationszentrum liegen Tausende von bestätigten Berichten über Todesfälle vor, die als unmittelbare Folge dieser Misshandlungen aufgetreten sind."

Das Masanjia-Arbeitslager liegt im Nordosten Chinas in der Provinz Liaoning. Fälle von schwerer Folter, manchmal mit Todesfolge oder der psychischen Erkrankung des Opfers als Folge, wurden aus Masanjia im letzten Jahrzehnt berichtet. Andere bekannt gewordenen Fälle aus Masanja sind Massenvergewaltigungen an weiblichen Gefangenen sowie extreme Gehirnwäsche-Techniken, die den Willen der Gefangenen "brechen" sollen, um der herrschenden kommunistischen Partei Treue zu schwören.

Video-Information unter: http://www.youtube.com/watch?v=5JDbbjKaSys

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