Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Folternachstellung vor der Chinesischen Botschaft in Wien

Pressemitteilung: 23.04.2013

Eine so friedliche Versammlung von mehr als Zehntausend Menschen hatte es in der Geschichte Chinas nie gegeben - am 25. April 1999 gingen Falun Gong-Praktizierende aus dem ganzen Land zum Pekinger Regierungsviertel Zhongnanhai, um sich friedlich für eine freie Ausübung der Meditationspraktik einzusetzen.

Das Recht auf Einreichung einer Petition bei der Zentralregierung ist in China in der Verfassung verankert. Mehrere Tausend Falun Gong-Praktizierende machten sich auf den Weg nach Peking, nachdem an mehreren Übungsplätzen im Land Menschen beim Meditieren geschlagen worden waren. Dort wurden sie von der Polizei in Zhongnanhai zusammengetrieben und in der chinesischen Propaganda wurde von "Belagerung des Regierungsviertels" gesprochen. Mehr Hintergrund über diesen Vorfall lesen Sie unter:

http://faluninfo.at/nachricht/archiv/2012/04/artikel/25-april-die-zhongnanhai-falle/

Wenige Monate später startete eine beispiellose Verfolgung an Falun Gong mit der Vorgabe „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch“, die bis heute andauert. Hunderttausende Falun Gong-Praktizierende wurden in Arbeitslagern interniert und werden bis zum heutigen Tag verfolgt und gefoltert. Zugleich werden Falun Gong-Praktizierende auch zu Opfern des systematischen Organraubes, welcher von den staatlichen Behörden angeleitet wird. Laut unabhängiger Untersuchungen von kanadischen Experten sind schätzungsweise 65.000 gesunde Falun Gong-Praktizierende zu Opfer gefallen.

Heute sprechen unabhängige Autoren wie Ethan Gutmann und Menschenrechtsorganisationen wie die IGFM von der "Zhongnanhai-Falle". Im Gedenken an den 14. Jahrestag des friedlichen Appells vom 25. April 1999 in Zhongnanhai und um für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong in China aufzurufen wird eine Reihe von Aktivitäten veranstaltet.

Wir möchten die Medienvertreter dazu herzlich einladen.

  • Donnerstag, 25. April 2013 von 10 - 12 Uhr: Anti-Folternachstellung direkt vor der chinesischen Botschaft in Wien, FOTOMÖGLICHKEIT!
  • Donnerstag, 25. April 2013 von 19.30 - 21.00 Uhr: Licherkette vor der chinesischen  Botschaft in Wien
  • Samstag, den 27. April 2013 von 10 - 17 Uhr: Kundgebung am Wiener Stephansplatz 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Roswitha Wang-Moritz, Mobil: 0699/11104886, E-Mail: roswitha.wang-moritz(at)fldf.eu