Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Neue Berichte bestätigen die Schwere der noch immer andauernden Verfolgung

Pressemitteilung: 27.08.2013

Berlin/New York (FDI) – Mehrere kürzlich von Minghui.org veröffentlichte Berichte zeigen, dass die Verfolgung von Falun Gong andauert und in China weiterhin tagtäglich Entführungen und Folter stattfinden.

Die Berichte beleuchten die Statistiken von Januar bis Juni 2013, darunter sind:

• 43  Todesfälle infolge Folter
• 2101  Entführungen
• 14  Verurteilungen zu Arbeitslager
• 445  "Schauprozesse" und / oder Gefängnisstrafen

Nach chinesischen Provinzen: Anzahl der Falun Gong-Praktizierenden, die in der ersten Hälfte des Jahres 2013 verhaftet wurden. Die Fälle wurden von „Minghui.org“ aufgezeichnet. Sie ist die wichtigste Falun Gong Webseite, die von Praktizierenden im Ausland mit Hilfe eines umfangreichen Netzwerkes an Kontakten nach China betrieben wird.

20 weitere Todesfälle von Praktizierenden vor dem Jahr 2013, von denen aber erstmals in der ersten Hälfte des Jahres 2013 berichtet wurde, verdeutlichen die Tatsache, dass eine rechtzeitige oder gar vollständige Sammlung dieser Daten nicht möglich ist. Es muss auch allgemein angenommen werden, dass aus Angst vor Repressalien oder einem Mangel an offenen Internet-Kanälen ein erheblicher Teil der von Falun Gong-Praktizierenden erlittenen Misshandlungen nicht gemeldet wurden.

Von den 43 Todesfällen in der ersten Jahreshälfte 2013 traten 34 während oder kurz nach längeren Aufenthalten in Gefängnissen, Arbeitslagern, Strafanstalten oder Gehirnwäschezentren auf. Die übrigen neun Todesfälle ereigneten sich nach der Haftentlassung, allerdings wurden diese Menschen ständig in irgendeiner Form belästigt und unter Druck gesetzt.

Die Berichte klassifizieren auch alle bekannten Gefängnis- und Arbeitslagerurteile während der letzten 14 Jahre, jeweils nach Datum und Provinz, es sind etwa 11.500 bzw. 25.400 Fälle. Die meisten und schwersten Misshandlungen weist der Nordosten Chinas auf: die Provinzen Shandong, Liaoning, Heilongjiang, Hebei und Jilin. In dieser Region gehören groß angelegte Razzien, Verhaftungswellen und Folter zur täglichen Arbeit der Polizei.

„Während die Daten zeigen, dass die Verfolgung im Nordosten Chinas immer noch am schlimmsten ist, darf nicht vergessen werden, dass kein Falun Gong-Praktizierender in irgendeinem Teil des Landes sicher ist, bevor die Regierung das Verbot von Falun Gong nicht aufgehoben und den \[guten] Ruf von Falun Gong wiederhergestellt hat“, sagt Levi Browde, Leiter des Falun Dafa Information Center in New York.

Das Falun Dafa-Informationszentrum appelliert an westliche Regierungen, die Kommunistische Partei Chinas auch weiterhin aufzufordern, das Verbot von Falun Gong sofort aufzuheben und die Verantwortlichen für die Zehntausenden von Verbrechen, wie sie in den Minghui-Berichten beschrieben werden, vor Gericht zu stellen.

Bericht 1: http://de.minghui.org/artikel/74667.html
Bericht 2: http://de.minghui.org/artikel/74733.html
Bericht 3: http://de.minghui.org/artikel/74821.html