Wir schließen die Arbeitslager sagt die KP Chinas – zeitgleich neue Welle von Gehirnwäsche und Misshandlung"Finale Schlacht“ soll Millionen von Falun Gong-Praktizierenden einer Gehirnwäsche unterziehen

05.12.2013Zwangsarbeit

FDI – Westliche Medienberichte haben die Entscheidung der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), das in aller Welt berüchtigte System zur Umerziehung durch Arbeit zu schließen, zum größten Teil als Fortschritt auf dem Gebiet der Menschenrechte dargestellt. Gleichzeitig jedoch demonstriert eine neue Kampagne, die darauf abzielt, Millionen von Falun Gong-Praktizierenden in China einer Gehirnwäsche unter Anwendung psychischer und physischer Folter auszusetzen, dass Pekings Unterdrückungsmechanismen so intakt und in Gebrauch bleiben wie bisher.

"Es ist üblich für die Kommunistische Partei Chinas, zur Imagestärkung sichtbare Veränderungen an der Oberfläche vorzunehmen, während hinter den Kulissen alles wie bisher weiterläuft", sagte Levi Browde, Leiter des Falun Dafa-Information Centers in New York. "Noch immer werden Falun Gong-Praktizierende entweder ins Gefängnis (nach Schauprozessen) oder in 'Zentren zur rechtlichen Umerziehung', auch als 'Gehirnwäschezentren' bekannt, geschickt, die sogar noch undurchsichtiger sind und willkürlicher vorgehen als das Arbeitslagersystem. Die Folter und Misshandlung in diesen Zentren kann für die Menschen ebenso fürchterlich sein wie ein Arbeitslager."

"Die Schließung von Arbeitslagern bekannt zu geben, ist nur ein neuer Fassadenanstrich. Eine echte Verbesserung der Menschenrechte für Falun Gong-Praktizierende und andere Verfolgte in China wird aber nicht verwirklicht."

Einen Tag nachdem von Peking die Schließung der Arbeitslager angekündigt worden war, veröffentlichte die Zeitung "Epoch Times“ eine Sammlung von 56 Rundschreiben von Behörden in ganz China, die zeigen, dass eine erneute, landesweite Kampagne im Gange ist, um Falun Gong zu beseitigen. "Die Durchführung der 'finalen Schlacht von 2013 bis 2015 zur Erziehung und Umerziehung' ist die wissenschaftliche Entscheidung der Parteizentrale auf der Basis des aktuellen Kampfes", heißt es auf einer offiziellen chinesischen Webseite. Und auf einer anderen lässt sich lesen: "Erzieht alle nicht umerzogenen Falun Gong-Anhänger bis Ende 2015 um und setzt die Propaganda fort, die Falun Gong kritisiert".

Der Einsatz von Gehirnwäschezentren im ganzen Land expandiert, während gleichzeitig einige Arbeitslager geschlossen werden oder ihre Funktionen wechseln. Zum Beispiel zeigen die Statistiken von „Minghui.org“, einer Falun Gong-Webseite, die Berichte aus China über Misshandlungen aufzeichnet, dass die Zahl der bestätigten Gehirnwäsche-Fälle in einer einzigen Stadt der Provinz Hebei in den ersten zehn Monaten des Jahres 2013 von 50 auf über 350 gestiegen ist (Bericht chinesisch http://www.minghui.org/mh/articles/2013/10/17/??????????-281361.html).

Solche Trends setzen Falun Gong-Praktizierende und andere Inhaftierte einem noch höheren Risiko aus, weil diese Einrichtungen zur Gehirnwäsche rechtlich noch weniger kodifiziert sind als die Arbeitslager. Während sie offiziell gar nicht existieren, wurde bekannt, dass Gehirnwäschezentren willkürlich an den unterschiedlichsten Orten eingerichtet wurden, wie z. B. in Schulen, Wohnungen oder auch in alten buddhistischen Tempeln.

Das Falun Dafa-Informationszentrum fordert Menschenrechtsorganisationen auf, die erneuerte Drei-Jahres-Kampagne gegen Falun Gong-Praktizierende zu untersuchen. Darüber hinaus ermutigen wir in China ansässige Journalisten, diesbezüglich Nachforschungen zu unternehmen und in Berichten über die Menschenrechtssituation in China darüber zu informieren. Besonders wenn Peking eine Ankündigung dieser Art macht, erweist man den Lesern einen Bärendienst, wenn sie nicht erfahren, wie das chinesische Regime mit einem neuen Angriff seine Verfolgung fortsetzt, obwohl die Tore einiger Arbeitslager geschlossen werden.

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