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Organraub und Organtourismus

12.12.2013

Der Bericht "Transplantations-Arzt fordert Bestrafung von 'Organ-Touristen'" in der Zeitung Epoch Times vom 9. November 2013 zeigt die Dringlichkeit von transparenten Organspendesystemen zum Schutz von Leben auf.

Der spanische Arzt und Chef der Nationalen Transplantations-Organisation Dr. Rafael Matesanz fordert mehr Gesetzesinitiativen gegen Organraub und Organhandel. Mittlerweile sei es in Spanien möglich, Personen zu bestrafen, die sich unter fragwürdigen Umständen ein Organ im Ausland beschafft haben. Spanien ist damit Vorreiter, den Transplantationstourismus einzudämmen.

"Unter Chirurgen besteht ein allgemeiner Konsens zum Schutz des Patienten. Ich glaube aber nicht, dass es eine gute Idee ist, den Patienten auf Kosten eines anderen Menschenlebens zu schützen und damit noch den Täter zu decken, der Lebern oder Nieren verkauft", erklärt Dr. Matesanz.

"China ist in Sachen Organhandel weltweiter Spitzenreiter - alles deutet darauf hin, dass hier der Organhandel sogar staatlich gedeckt stattfindet", berichtet die Epoch Times.

Dr. Matesanz fordert, dass die chinesischen Behörden ihr Organspendesystem endlich transparent machen. Handlungsbedarf und eine klare Haltung wird von DAFOH (Doctors Against Forced Organ Harvesting) in erster Linie von den Ärzten der Transplantationsgesellschaften gefordert.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier:
http://www.epochtimes.de/Transplantations-Arzt-fordert-Bestrafung-von-Organ-Touristen-a1106978.html