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Europarat verurteilt den weltweiten Handel mit menschlichen Organen

12.08.2014

Der Europarat – die älteste originär politische Organisation Europas, welche sich u.a. dem Schutz und der Förderung der Menschenrechte verschrieben hat – verabschiedete am 09. Juli 2014 die „Konvention des Europarates gegen den illegalen Handel mit menschlichen Organen“.

Bewirken möchte der Europarat mit dieser internationalen Konvention, dass „Regierungen bestimmte Formen der Organtransplantation für ungesetzlich erklären, besonders wenn der Spender sich nicht frei einverstanden erklären konnte, oder wenn der Spender oder ein Dritter einen finanziellen Gewinn aus der Transaktion erhält.“

Ebenfalls großen Wert wird, laut „Epoch Times“ in der Konvention darauf gelegt, „dass der Spender eines Organs in der Lage sein muss, eine freie Zustimmung für die Transplantation abzugeben, um ethisch einwandfrei zu sein.“ Das heißt, dass die Zustimmung zur Organentnahme jederzeit frei widerrufen werden kann.

Die „Epoch Times“ stellt die Konvention in den Zusammenhang mit dem in China stattfindenden hohen Verbrauch an menschlichen Organen. Westliche Beobachter des dortigen Umgangs mit Transplantationen sprechen von Organraub, welcher in erster Linie an Falun Gong-Praktizierenden verübt wird.

Die „Epoch Times“ zitiert in ihrem Bericht über die Konvention auch den kanadischen Menschenrechtsanwalt und Co-Autor des Untersuchungsberichtes „Blutige Ernte“. Matas meint zur Konvention, dass diese nicht allein auf Chinas Transplantationssystem gerichtet ist, und dass China sich aller Voraussicht nach nicht an diese halten wird. Dass jedoch z.B. europäische Geschäftspartner, welche Geschäfte innerhalb des chinesischen Transplantationssystems abschließen, darauf bestehen sollten, dass diese nach europäischen Regeln ablaufen.

Den vollständigen Artikel aus der „Epoch Times“ vom 24.07.2014 finden Sie hier:
http://www.epochtimes.de/Europarat-verurteilt-den-weltweiten-Handel-mit-menschlichen-Organen-a1169652.html

Die Pressemitteilung des Europarates zur Konvention mit einem Link zur Konvention finden Sie hier: