Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Falun Gong begrüßt die amtliche Registrierung des Falun Gong-Vereins in Thailand

25.08.2015

(FDI)  Anfang August 2015 hat das Oberste Verwaltungsgericht Thailands die Entscheidung eines untergeordneten Gerichts aus dem Jahr 2006 aufgehoben, in dem es heißt, dass die Einrichtung eines Falun Dafa-Vereins nicht möglich sei, weil eine solche Organisation Thailands Beziehung zur chinesischen Regierung schaden könne.

In seinem Urteil befand das Oberste Verwaltungsgericht jetzt, dass die Sorgen um die bilateralen Beziehungen mit China verfrüht und fehl am Platz seien. Die Entscheidung zitiert auch die thailändische Verfassung, die die Freiheit der Religionsausübung garantiert.

Obwohl Falun Gong keine formale Organisationsstruktur besitzt oder Mitglieder-Verzeichnisse führt, ermöglicht die Entscheidung für die Gruppe in Thailand die rechtliche Anerkennung und sie wird die Durchführung von Veranstaltungen und Aktivitäten erleichtern.

Falun Gong wird in über 100 Ländern frei praktiziert und hat Hunderte von Preisen und Auszeichnungen erhalten, weil es den Menschen weltweit viele Vorteile gebracht hat.

Agenten der Kommunistischen Partei Chinas im Ausland haben häufig Desinformationen und Einschüchterungen eingesetzt, um Falun Dafa außerhalb Chinas Grenzen zu untergraben. Unter anderem wurden ausländische Regierungsvertreter genötigt, die Praxis nicht zu unterstützen oder sich nicht gegen die Verfolgung in China auszusprechen.

Trotz der Drohungen der Kommunistischen Partei Chinas hat jedoch die Einrichtung von Falun Dafa-Vereinen die bilateralen Beziehungen der Gastländer zu China nicht untergraben.

Nach der Entscheidung des thailändischen Gerichts haben die chinesischen Behörden ihre Versuche, Thailands Souveränität zu beeinträchtigen, fortgesetzt und Berichten zufolge die thailändischen Behörden aufgefordert, Falun Gong die rechtliche Anerkennung zu verweigern.

"Die Aktionen des chinesischen Regimes stellen eine inakzeptable Einmischung in die Rechte der ausländischen Bürger dar, frei und friedlich ihren Glauben auszuüben", sagt FDI-Sprecher Levi Browde.

"Wir hoffen, dass die thailändische Regierung die Rechte ihrer Bürger gegen eine ausländische Einmischung verteidigt, und dass mehr Bürger Thailands die Möglichkeit haben werden, von Falun Gong zu profitieren."