Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Österreich: Kundgebungen gegen 17 Jahre Verfolgung von Falun Gong

Pressemitteilung: 19.07.2016

20. Juli: Jahrestag des Beginns der Verfolgung von Falun Gong in China

Am 20. Juli 1999 begann in China die größte Verfolgung unserer Zeit: Über 80 Millionen Falun Gong-Praktizierende wurden vom damaligen Staats- und Kommunistischen Partei-Chef Jiang Zemin verleumdet und unschuldig zu Hunderttausenden in Chinas Arbeitslager getrieben. Dort sind sie – bis zum heutigen Tag – das beliebteste Ziel für Organraub. Sie werden systematischen Bluttests unterzogen und als lebende Organbanken gehalten und bei Bedarf für ihre Lunge, Leber oder Nieren umgebracht.

Die Jahre vor dem Beginn der Verfolgung hatte das kommunistische Regime Falun Gong gefördert und im Staatsfernsehen wegen seiner positiven Wirkung gepriesen.

Kundgebungen gegen 17 Jahre Verfolgung von Falun Gong

Wien: 20. Juli 2016
   von 8:30 bis 12:30 Lichterkette vor der chinesischen Botschaft Wien
   (Ecke Strohgasse und Metternichgasse, 3. Bezirk)
   von 14:00 bis 19:00 Uhr Infostand am Stephansplatz vor dem Stephansdom

Bregenz: 20. Juli 2016 von 10:00 bis 16:00 Uhr Infotag in der Fußgängerzone

Graz: 22. Juli 2016 von 9:30 bis 16:00 Uhr Infotag in der Herrengasse 16 vor dem Landhaus

Salzburg, 30. Juli 2016 von 13 bis 17 Uhr Infostand, Alter Markt

Neueste Enthüllung:  1,5 Millionen von Lebenden geraubte Organe
Wie ein neuer Untersuchungsbericht hierzu belegt, werden in China jährlich etwa 100.000 Organtransplantationen durchgeführt. So ergibt sich eine Gesamtzahl von bis zu 1,5 Millionen geraubten Organen seit dem Jahr 2000.

link: endorganpillaging.org/an-update

Der Bericht stammt von dem ehemaligen kanadischen Abgeordneten und Staatssekretär David Kilgour, dem Menschenrechtsanwalt David Matas und dem US-amerikanischen Investigativjournalisten Ethan Gutmann. Sie beschäftigen sich seit Jahren mit diesem Thema und haben hierzu umfangreich publiziert.

Angaben der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und der Nichtregierungsorganisation DAFOH (Doctors Against Forced Organ Harvesting) zufolge sind die Opfer der illegalen Organentnahmen in erster Linie Praktizierende der Meditationspraktik Falun Dafa (Falun Gong).

"Die Volksrepublik China ist das größte Konzentrationslager der Welt", zeigt sichKatharina Grieb, Präsidentin der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), über das Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Dafa-Praktizierenden entsetzt. „Jeder Tag, an dem diese Verfolgung andauert, ist einer zu viel“, so Grieb.

CNN: Report: China still harvesting organs from prisoners at a massive scale
http://edition.cnn.com/2016/06/23/asia/china-organ- harvesting/index.html

Anzeigenwelle gegen Ex-Staatschef Jiang Zemin in China und international

Seit einer Gesetzesänderung am 1. Mai 2015 müssen in China alle Anzeigen von Bürgern durch das Oberste Volksgericht angenommen und registriert werden, auch wenn sie sich gegen Parteifunktionäre richten. Deshalb haben seither bereits mehr als 400.000 Falun Gong-Praktizierende in und außerhalb Chinas den Ex-Diktator Jiang Zemin wegen Völkermordes und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angezeigt.


Über Falun Dafa:

Als eine Art von Qigong, einer in China weit verbreiteten Form der Körper- und Geistesertüchtigung, im Jahr 1992 vom mittlerweile von der Öffentlichkeit zurückgezogen in den USA lebenden Qigong-Lehrer Li Hongzhi gegründet, fand Falun Gong (auch als Falun Dafa bekannt) im Reich der Mitte rasche Verbreitung. Mehr als 80 Millionen Menschen übten Ende der 1990er Jahre in China Falun Gong aus. Neben fünf körperlichen Übungen, zu denen auch eine sitzende Meditationsübung gehört, besteht der spirituelle Kern der taoistische und buddhistische Elemente umfassenden Lehre von Falun Gong darin, nach drei Prinzipien - "Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht" - zu leben.

Die chinesische Regierung hatte Falun-Gong im Jahr 1999 als staatsfeindlich hingestellt und verboten und zur illegalen Sekte erklärt. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wurden Zehntausende Anhänger von den Behörden ohne Gerichtsurteil in Arbeitslager oder zurUmerziehung deportiert. Weitere seien zu Haftstrafen verurteilt worden.


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Florian Godovits Tel.: 0676/9234563 E-Mail: florian.godovits@fldf.eu

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