Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

13. Mai ist Welt-Falun-Dafa-Tag

Pressemitteilung: 11.05.2017

Feier am Wiener Heldenplatz anlässlich 25 Jahren Falun Dafa

Am 13. Mai 1992 wurde Falun Dafa erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Mittlerweile wird es in mehr als 120 Ländern ausgeübt. Die Praktizierenden dieses traditionellen, chinesischen Kultivierungsweges erfreuen sich einer besseren Gesundheit, mehr Ausgeglichenheit und innerer Ruhe. 

Von New York bis Taipei wird am Samstag, 13. Mai  2017, der Welt-Falun-Dafa-Tag gefeiert.

Österreichische Praktizierende begehen diesen Tag mit einer Kundgebung am Wiener Heldenplatz. Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr und wird bis 17 Uhr dauern. Es können vor Ort die Übungen erlernt und Lotusblumen gebastelt werden und noch vieles mehr.


Hintergrund:
Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine traditionelle buddhistische Kultivierungsschule. Sie stammt aus China und wird in mehr als 120 Länder und Regionen der Welt frei praktiziert. Neben den körperlichen Übungen wird besonderer Wert auf ein Leben nach den Prinzipien von Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht gelegt. Diese sind seit Tausenden von Jahren in der chinesischen Kultur verwurzelt.

Seit dem 20. Juli 1999 unterliegt Falun Dafa in China einer Verfolgung, die durch den ehemaligen Staatschef Jiang Zemin mit dem Aufruf „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“, initiiert wurde. Hunderttausende wurden seit dem Juli 1999 festgenommen und häufig jahrelang in Arbeitslager verbracht, in der Regel ohne ordentliches Gerichtsverfahren. Die Verfolgung in China umfasst alle Lebensbereiche: sie führt zum Verlust von Arbeitsplatz und Wohnung, schließt Schüler und Studenten von der Ausbildung aus, zwingt Frauen zur Abtreibung und Ehepaare zur Scheidung. Dem Falun Dafa Informationszentrum liegen bis heute über 4.090 nachgewiesene Todesfälle vor, zu denen es durch Folter in Polizeistationen und Arbeitslagern kam. Die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher vermutet.<

Pressekontakt: 
Roswitha Wang-Moritz
E-Mail: roswitha.wang-moritz@fldf.eu, Tel.: +43 699 111 048 86<