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Chinas Organraub: Britisches Parlament konferiert mit neun Menschenrechtsaktivisten

02.05.2018
Benedict Rogers hält eine Rede auf der Konferenz (Minghui.org)

Die britischen Abgeordneten Jim Shannon und Fiona Bruce veranstalteten am 17. April auf dem Parlamentshügel einen „Runden Tisch“, der sich auf Chinas staatlich gefördertes Verbrechen des Organraubs konzentrierte.

Neun Menschenrechtsaktivisten sprachen auf der Konferenz, darunter der ehemalige kanadische Diplomat David Kilgour, der Journalist Ethan Gutmann, der stellvertretende Vorsitzende der Menschenrechtskommission der Konservativen Partei Benedict Rogers und der uigurische Arzt Enver Tohti.

Die Redner forderten die britische Regierung auf, Maßnahmen zu ergreifen, um dieses Menschenrechtsverbrechen zu beenden.

Ethan Gutmann auf der Konferenz am 17. April 2018 (Minghui.org)

 

David Kilgour kam aufgrund seiner Untersuchungen zu dem Schluss, dass in China noch immer Organe im großen Stil geraubt werden.

Er schätzt, dass 2016 in China mehr als 60.000 Organtransplantationen durchgeführt wurden, viel mehr als die vom chinesischen Regime behaupteten 10.000.

Kilgour forderte die internationale Gemeinschaft auf, Druck auf das chinesische Regime auszuüben. Die Organtransplantationsmediziner forderte er auf, sich in dieser Frage nicht „absichtlich blind“ zu stellen.

Gutmann: Es ist an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen

Ethan Gutmann wies in seiner Rede darauf hin, dass für die britische Regierung die Zeit vorüber sei, um darüber zu diskutieren, wie der Organraub stattfinden könne. Jetzt sei es an der Zeit, Maßnahmen zu ergreifen und dieses Verbrechen öffentlich zu verurteilen.

Benedict Rogers überprüfte die Anstrengungen, die seine Kommission in den letzten zwei Jahren zu diesem Thema unternommen hatte. Er forderte das Parlament und die Regierung auf, sich für das chinesische Volk einzusetzen.

Der Abgeordnete und Gastgeber der Konferenz, Shannon, war froh zu sehen, dass Abgeordnete mehrerer Parteien begonnen haben, den Verbrechen des Organraubs Aufmerksamkeit zu schenken.

Adnan Sharif, Sekretär von Doctors Against Forced Organ Harvesting (DAFOH), weist auf die mangelnde Transparenz in China hin. Er findet, die chinesische Regierung solle unabhängige Ermittlungen zulassen, wenn ihre Behauptung stimmt, dass die illegale Organbeschaffung tatsächlich eingestellt wurde. (Minghui.org)

 

David Kirkham, Professor für Politikwissenschaft, sagt, dass er seine Studenten über dieses Thema informieren werde, da Zwangsentnahmen von Organen an lebenden Menschen die schlimmste Form von Menschenrechtsverbrechen sei. (Minghui.org)