Ein Wochenende in Trier

15.05.2018Veranstaltungen
Autor: Stefan S.
Falun Dafa Praktizierende appellieren an die Menschlichkeit

In goldenen Farben gewandtet erstrahlten Falun Dafa Anhänger aus Europa den Hauptmarkt vom 4. bis zum 6. Mai 2018. Cirka 200 Falun-Dafa-Praktizierende waren in Trier zusammengekommen, um während der Feier zum 200. Geburtstag von Karl Marx und der Enthüllung einer Karl-Marx-Statue auf die Menschenrechtssituation in China aufmerksam zu machen, insbesondere auf die Umstände in denen sich Falun Dafa Praktizierende befinden. Viele Besucher und sehr viele Einheimische nahmen dankend die Informationsmaterialen entgegen und unterzeichneten die ausgelegten Unterschriftenlisten von DAFOH

An diesen drei Tagen zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite, bei strahlend blauem Himmel, Temperaturen um die 25 Grad und stets einer leichten kühlen Briese wurden etwas mehr als 10.000 Flyer verteilt und über 4.000 Unterschriften gesammelt. Die Tage begannen an den Kundgebungsständen mit dem gemeinsamen Üben und Reden von Gastsprechern und endeten mit Kerzenlichtmahnwachen zum Gedenken an die Opfer der Verfolgung vor der Porta Nigra.

Am Samstagmorgen, dem eigentlichen Haupttag der Feierlichkeiten, begleiteten einige Praktizierende die Redebeiträge von Günther Jauch, Kurt Beck, Malu Dreyer u.w. mit einem stillen Banner-Protest vor dem Karl-Marx-Haus, um die Besucher und die Teilnehmer aus China mit: „Deutsche Falun-Dafa-Praktizierende wünschen Ihnen Glück und Frieden.“, „Die ‚Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen Friedens’ ist ein inszenierter Propagandatrick des chinesischen Regimes.“ auf Chinesisch anzusprechen. 

Hakki aus der Türkei ist mit seiner Freundin an diesem Samstagmorgen vor das Karl-Marx-Haus gekommen und hatte bis zu diesem Tag noch nichts über Falun Dafa und der Verfolgung in China gehört. Er nahm sehr gerne die Informationsmaterialien entgegen und war sehr interessiert an Falun Dafa. 

 

Interessante Gedanken über Marx brachte Thomas, ein Besucher der Kerzenlichemahnwache, ein. Er meinte: „Die Lehren von Marx würden verharmlost werden und es ginge nur noch um eine Vermarktung!“ Er nannte es eine: „Vermarxung“. Sogar die bekannte Trierer-Rote-Wurst sei hiervor nicht sicher, denn sie gebe es jetzt auch schon als die so genannte „Marx-Wurst“.

Michael aus Gießen, der derzeit in Berlin wohnt, hörte in Trier zum aller ersten Mal etwas von Falun Dafa und der in China stattfindenden Verfolgung. Er kam als freiwilliger Seelsorger nach Trier und dankte den Praktizierenden für ihre Arbeit nachdem er über Falun Dafa erfahren hatte und bestärkte sie weiter zumachen.

Andreas, einer der Trier gut kennt und auch schon als Stadtführer in Trier tätig war, antwortete auf die Frage, was Trier sei: „Trier ist geballte Geschichte, es ist einer der ältesten Städte in Deutschland und Trier steht für Bürgertum und Toleranz!“ So war auch der Eindruck von unseren Reportern. Die Aktivitäten zeichneten sich durch viele aufgeschossene Trierer aus und es wurden viele Unterschriften gesammelt. Danke Trier für dieses schöne und erfolgreiche Wochenende in dieser schönen alten Stadt an der Mosel.

 

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