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Außenminister zur Unterdrückung der Religionen in China: „Werden nicht tatenlos daneben stehen“

05.06.2018
US-Außenminister Mike Pompeo: „Die Vereinigten Staaten werden nicht als Zuschauer daneben stehen“ wenn es um Verletzungen der Religionsfreiheit geht.

Das US-Außenministerium hat am 29. Mai 2018 den Jahresbericht 2017 über die internationale Religionsfreiheit veröffentlicht. Wieder steht China ganz oben auf der Rang-Liste der „Länder von besonderer Besorgnis“.

Der Bericht widmet der Verfolgung von Falun Gong und christlichen und anderen religiösen Gruppen besondere Aufmerksamkeit. Bei einer Pressekonferenz betonte US-Außenminister Mike Pompeo, dass „die Vereinigten Staaten nicht als Zuschauer daneben stehen bleiben werden“, wenn es um Verletzungen der Religionsfreiheit geht.

Außenminister: Die Vereinigten Staaten werden nicht als Zuschauer daneben stehen

Der US-Außenminister kommentierte bei der Pressekonferenz des Außenministeriums: „Religionsfreiheit liegt im amerikanischen Blutkreislauf. Wie James Madison geschrieben hat, bevor er Präsident oder Außenminister war‚ ist das Gewissen das heiligste aller Güter‘.“

Die Vereinigten Staaten werden am 25. und 26. Juli dieses Jahres im Außenministerium das erste Ministertreffen zur Förderung und zum Schutz der Religionsfreiheit abhalten. Pompeo sagte, dass der Schutz und die Förderung der weltweiten Achtung der Religionsfreiheit eine Priorität der Trump-Regierung sei.

Wörtlich formulierte er: „Dieses Ministertreffen wird, wie wir erwarten, neue Wege beschreiten. Es wird nicht nur eine Diskussionsgruppe sein. Die Vereinigten Staaten werden nicht als Zuschauer daneben stehen. Wir werden in den Ring steigen und solidarisch sein mit jedem Einzelnen, der seine grundlegendsten Menschenrechte ausüben will.“

Sam Brownback, Sonderbotschafter der internationalen Religionsfreiheit, sagte auf der Besprechung: „Unser Ziel ist es, die Gewissensfreiheit für alle Menschen zu schützen. Das bedeutet, einen Muslimen, Buddhisten, Falun-Gong-Praktizierenden oder Christen in China zu schützen und seine Fähigkeit zu beten und sein Leben zu leben.

„China bleibt ein sehr, sehr beunruhigendes Land in Bezug auf Religionsfreiheit“, sagte Brownback.

US-Bericht beruft sich auf Informationen von Minghui

In dem Bericht werden Dutzende von Falun-Gong-Praktizierenden erwähnt, die während der Verfolgung in Haft gestorben sind. Dabei verweist der Bericht an mehreren Stellen auf Minghui, eine von Falun-Dafa-Praktizierenden betreibenen Internetseite:

„Laut Minghui, einer mit Falun Gong verbundenen Organisation, starben im Laufe des Jahres 42 Praktizierende in Haft oder nach ihrer Entlassung aus dem Gefängnis aufgrund von Verletzungen während der Haft.“

Näher beschreibt der Bericht die Verfolgung von Yang Yuyong und Han Hongxia.

„Minghui berichtete auch, dass der Falun-Gong-Praktizierende Yang Yuyong im Juli in Polizeigewahrsam gestorben ist. Die Behörden in Tianjin hatten ihn im Dezember 2016 verhaftet. Berichten zufolge erlitt er während seiner Haft schwere Misshandlungen, einschließlich sexuellen Missbrauchs, an dem 13 Insassen beteiligt waren, die seine Genitalien gekniffen und seine Brustwarzen zerbissen hatten. Als die Behörden ihn in ärztliche Behandlung gaben, litt er bereits an komplettem Organversagen. Seine Familie berichtete, dass sein Körper schwarz und blau gewesen sei und Spuren von Bambusstäben unter seinen Zehennägeln aufwies. Yangs Frau, Meng Xianzhen, war gleichzeitig mit ihm verhaftet worden und auch am Ende des Jahres noch in Haft.

Minghui berichtete, dass Han Hongxia im März in Polizeigewahrsam gestorben sei. Beamte der Staatssicherheit der Stadt Da'an in der Provinz Jilin hätten sie im Oktober 2016 verhaftet. Die Wärter im Untersuchungsgefängnis der Stadt Baicheng folterten sie, weil sie sich weigerte, ihren Glauben an Falun Gong aufzugeben.“