Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum
Artikelübersicht
Dezember2004
September2004

XIONG WEI endlich in Freiheit 29.09.2004

Heute, am 29. September 2004, ist Frau Xiong Wei in Deutschland eingetroffen. Sie musste unrechtmäßig zwei Jahre Haft im Pekinger Frauenarbeitslager in Daxing erdulden. Um ihre Haft zu beenden und ihr die Rückkehr nach Deutschland zu ermöglichen, haben sich die Bundesregierung und viele Freunde, insbesondere die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte), für sie eingesetzt. Tausende von Unterschriften wurden gesammelt von den jetzt nicht mehr existierende Webseite: „Freunden von Xiong Wei“.


Falun Gong-Praktizierende halten öffentliche Appelle in New York City während des Republikanischen National-Kongresses 01.09.2004

NEW YORK 30.08.2004 (FDI) -- Hunderte von Falun Gong-Praktizierenden begeben sich zur Zeit nach Manhattan um mehrere großangelegte Veranstaltungen durchzuführen für die erwarteten 45.000 Teilnehmer an dem Kongress der Republikaner in der nächsten Woche. Falun Gong-Praktizierende kommen sogar aus Taiwan und Australien um den Kongress-Teilnehmern und den Einwohnern von New York vor Augen zu führen, in welcher Weise Millionen von Falun Gong-Praktizierenden in China unter der brutalen Verfolgung leiden.

August2004

Strafanzeige in Österreich gegen hochrangigen chinesischen Politiker eingereicht 31.08.2004

europa WIEN (FDI) -- Am Montag, den 30. August 2004, wurde vom Österreichischen Falun Dafa Verein, gemeinsam mit den Menschenrechtsorganisationen „Internationale Gesellschaft für Menschenrechte“ (IGFM) und „Gesellschaft für bedrohte Völker“ (GfbV), sowie zahlreichen Privatpersonen und Opfern, Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wien gegen JIA Qinglin, der sich diese Woche auf Österreichbesuch befindet, hinsichtlich Verbrechen im Sinne der auch von der VR China ratifizierten UN Folterkonvention eingebracht.



Olympischer Geist und Menschenrechte 12.08.2004

europa ATHEN - Am 5. August 2004, eine Woche vor der Eröffnung der Olympischen Spiele, veranstalteten der europäische und der griechische Falun Dafa Verein gemeinsam mit International Advocates for Justice (IAFJ) eine Pressekonferenz um an das olympische Ideal, die Weisheit von Sokrates, Laotse und von vielen anderen zu erinnern. Wie es der griechische Dichter Pindar ausdrückte, zeigt sich der olympische Geist am besten in der Harmonie zwischen den olympischen Athleten, der Natur und den Göttern. Die olympischen Sieger waren in der Vergangenheit nicht nur gute Athleten, sondern auch spirituelle Menschen.


Geschichtsträchtige Wende bei Gerichtsverfahren gegen die Verfolger von Falun Gong 04.08.2004

Strafanzeigen TANZANIA (FDI) Das Gerichtsverfahren gegen ein Mitglied des chinesischen Staatsapparats, Frau CHEN Zhili ist einen großen Schritt vorwärts gekommen. Die vorbereitende Entscheidung am 3. August in Dar Es Salaam, Tansania, fiel zugunsten der Falun Gong-Praktizierenden aus Äthiopien aus, in deren Namen die Anwälte den Fall vorgebracht hatten. (news)

Juli2004

Bankkonto des chinesischen Vize Generalkonsuls in Kanada eingefroren 29.07.2004

weltweit Der Oberste Gerichtshof in Ontario/Kanada hat die Sperrung des Bankkontos von Pan Xinchun, Vize-Generalkonsul der VR China in Kanada, angeordnet. Pan hatte sich geweigert, nach einem im Februar 2004 gegen ihn ergangenen Gerichtsurteil wegen Verleumdung den gerichtlich angeordneten Schadensersatz zu zahlen.


Chinesischer Geheimdienst hat wieder im Ausland zugeschlagen 18.07.2004

verfolgung Journalisten der Pretoria News, Südafrika, wurden am Mittwoch, dem 14. Juli offensichtlich durch chinesische Geheimdienstagenten von einer Veranstaltung im Pretoria Art Museum ausgeschlossen, kurz nachdem sie friedliche Demonstranten von Falun Gong gegenüber diesem Museum interviewt hatten. Den Journalisten wurde sowohl der Zutritt zu einer Veranstaltung der chinesischen Kultur- und Erziehungsministerin Chen Zhili verwehrt, als auch das Durchqueren eines Parks, um zu ihren Autos zu gelangen. Falun Gong Anhänger protestierten gegen Chens Besuch, weil sie als Erziehungsministerin in China u.a. Falun Gong Verleumdungen in Unterrichtsmaterial und Prüfungsfragen eingeführt hatte.


„Wer schoss auf David Liang?“ 06.07.2004

verfolgung Während des Besuches der chinesischen Regierungsvertreter Zeng Qinghong (links) und Bo Xilai (rechts) in Südafrika wurde bei einem ungewöhnlichen Angriff ein Falun Gong-Praktizierender angeschossen. Dieser Vorfall zog internationale Aufmerksamkeit auf sich. Zeng und Bo sind für Mord und Folter an Falun Gong-Praktizierenden in China verantwortlich.

Juni2004

Falun Gong-Praktizierender angeschossen während chinesischen Staatsbesuchs in Südafrika 29.06.2004

verfolgung In Pretoria/Südafrika wurden aus einem vorbeifahrenden Wagen mehrere Schüsse auf einen PKW mit Falun Gong-Praktizierenden abgegeben. Ein Insasse wurde angeschossen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Diese gezielte Aktion ist ein Zeichen für eine weitere Verstärkung der Gewalt und rücksichtsloses Vorgehen bei der Verfolgung von Falun Gong sogar außerhalb Chinas. Die Verfolgung wird weiterhin von dem ehemaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin betrieben.



Eine der grausamsten Foltermethoden an Falun Gong Praktizierenden in China - Zwangsernährung 11.06.2004

foltermethoden Wenn Falun Gong Praktizierende mit dem Hungerstreik gegen die Misshandlungen und verlängerte gesetzwidrige Inhaftierung protestieren, werden sie am häufigsten der brutalen „Zwangsernährung“ unterworfen. Diese brutale Zwangsernährung unterscheidet sich von der normalen medizinischen Rettungshilfe aus humanitärem Grund. Unter dem Deckmantel der Humanität führen die bösartigen Verfolger mit extremer Brutalität die „Zwangsernährung“ durch...


Mai2004

Rechtsfrage in den USA: Wird die Klage gegen Chinas ehemaligen Staatschef wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen angenommen? 31.05.2004

Der Gerichtssaal in Chicago war voll besetzt, als am 28. Mai im 7. Berufungsgericht die mündlichen Begründungen für die Klage gegen den ehemaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin vorgetragen wurden. Gegen Jiang Zemin liegt dem Gericht eine Gruppenklage vor wegen Folter, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit bei der Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China.


Ende der Straflosigkeit für ehemaligen chinesischen Staatspräsidenten gefordert 26.05.2004

Am 18. Oktober 2002 reichte die US amerikanische Anwältin Dr. Terri Marsh im Auftrag mehrerer Opfer der Verfolgung von Falun Gong in China beim Bezirksgericht des Nördlichen Bezirks von Illinois in Chicago eine Klage gegen Jiang Zemin, damals Staatspräsident Chinas und Initiator der Verfolgung von Falun Gong, ein sowie gegen das Büro 610, das Jiang Zemin speziell für die Verfolgung errichtet hat, wegen Folter, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. (/2003/06/03/klage-in-den-usa-gegen-jiang-zemin-wegen-volkermord)


Rechtswidrigkeit diverser Polizeimaßnahmen beim Jiang Zemin Besuch 2002 festgestellt - Verwaltungsgerichtsprozesse einvernehmlich beendet 02.05.2004

Einflussnahme im Ausland Gegen den Bund und die Länder Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen hatten der Deutsche Falun Dafa Verein e.V. und mehrere Falun Gong-Praktizierende vor einem Jahr nachträgliche Feststellungsklagen beim jeweils zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht. Im April 2002 war es beim Staatsbesuch durch Jiang Zemin, damaliger Staatspräsident Chinas, zu zahlreichen Grundrechtsverletzungen durch deutsche Sicherheitsorgane gekommen. (/2003/04/01/gerechtigkeit-und-menschenwurde-wiederherstellen)


Staatsbesuche aus China unter neuen Vorzeichen 02.05.2004

Gegen den Bund und die Länder Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen hatten der Deutsche Falun Dafa Verein e.V. und mehrere Falun Gong-Praktizierende vor einem Jahr nachträgliche Feststellungsklagen beim jeweils zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht. Im April 2002 war es beim Staatsbesuch durch Jiang Zemin, damaliger Staatspräsident Chinas, zu zahlreichen Grundrechtsverletzungen durch deutsche Sicherheitsorgane gekommen. (/2003/04/01/gerechtigkeit-und-menschenwurde-wiederherstellen)

April2004

Chinesischer Handelsminister in den USA verklagt 24.04.2004

europa Das Falun Gong Informationszentrum New York meldete am 22. April, dass gegen Bo Xilai, den Handelsminister der Volksrepublik China, während seines offiziellen Besuchs in den Vereinigten Staaten eine Klage eingereicht wurde. Die Klageschrift, die von Li Weixun und anderen überbracht wurde, bezieht sich auf schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen wie Folter, Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen an Falun Gong-Praktizierenden im Rahmen der Verfolgung in China.


Ein Rückblick auf den 25. April 1999 in Zhongnanhai 24.04.2004

Die Weltöffentlichkeit horchte auf, als am 25. April 1999 etwa 10.000 Falun Gong-Praktizierenden nach Peking zum Petitionsbüro gingen. Sie wurden von der Polizei umgeleitet rund um das Regierungsviertel Zhongnanhai. Ihr Ziel war die Einreichung einer Petition, wie es rechtmäßig in China möglich ist. Nachdem ihren Vertretern von Premierminister Zhu Rongji zugesichert worden war, dass Falun Gong in China weiterhin unbehelligt existieren dürfte, fuhren sie am Abend wieder nach Hause. Fast 10 Jahre nach dem Massaker an den Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens, wollte man im Westen gern an eine neue Kultur der Verständigung in China glauben. Doch später stellte sich heraus, dass dies der Beginn der Unterdrückung von Falun Gong war, einer Unterdrückung, die in ihrem Ausmaß und in ihren Methoden in der Geschichte ohne Beispiel ist.


Aus der Haft entlassen und doch nicht frei 12.04.2004

Geschichten des Erfolges Am 04. Januar 2004 wurde Frau Xiong Wei nach zwei Jahren Haft im Pekinger Frauenarbeitslager in Daxing (früher Xinan - Frauenarbeitslager) entlassen. Sie war am 05. Januar 2002 beim Verteilen von Informationsmaterial über die Verfolgung von Falun Gong in China von der Pekinger Polizei verhaftet worden. Anschließend wurde sie unrechtmäßig und ohne Gerichtsverfahren zu einer zweijährigen Haft im Arbeitslager, der sogenannten "Umerziehung durch Arbeit" verurteilt.

März2004

Chinas Hauptverantwortliche für Terror und Gewalt gegen Falun Gong sind: Jiang Zemin, Luo Gan, Zhou Yongkang und Liu Jing 30.03.2004

opfer_verfolgung In den letzten Monaten fanden weltweit Appelle und Pressekonferenzen von Falun Gong-Praktizierenden statt. Sie fordern, die vier Hauptverantwortlichen für die Verfolgung von Falun Gong in China oder international vor Gericht zu stellen. Trotz massiver Vertuschungs-Versuche und Informationsblockaden in China wurden allein im Februar 2004 wieder 30 Todesfälle von Falun Gong-Praktizierenden bekannt. In den voran gegangenen drei Monaten waren es 64 Todesfälle. Dieser deutliche Anstieg bekräftigt die Aufforderung:



Februar2004

Falun Gong-Praktizierende für Sklavenarbeit eingekauft 09.02.2004

Produkt-Riese Henan Rebecca Hair Products, Inc., steckt mit berüchtigten chinesischen Arbeitslagern, die Falun Gong-Praktizierende als Arbeitssklaven einkaufen, unter einer Decke, berichten chinesische Quellen. So kaufen u.a. das Shibalihe und das Xuchang Arbeitslager diese Menschen für 800 Yuan pro Person (ungefähr 80 €), lassen sie Tag und Nacht arbeiten und foltern sie als Teil ihres  Programms “zur Umerziehung“  häufig zu Tode.


Einführung tödlicher Foltermethoden bei Herstellung von Haarprodukten 08.02.2004

foltermethode2 TORONTO (FDI) – Haarproduktionsgigant Henan Rebecca Inc. steckt mit berüchtigten chinesischen Arbeitslagern, die Falun Gong Praktizierende als Arbeitssklaven einkaufen, unter einer Decke, berichten chinesiche Quellen. Arbeitslager, wie etwa das Shibalihe und Xuchang kaufen diese Leute für 800 RMB pro Person (ungefähr 80 €), lassen sie Tag und Nacht arbeiten und foltern sie als Teil ihres Programms zur "Umerziehung" häufig sogar bis zum Tode...



Fünfzig Festnahmen gelb gekleideter Deutscher, Amerikaner, Briten, Dänen, Norweger, Schweden, Taiwanesen und Franzosen in Paris bei Veranstaltungen zum „Jahr Chinas in Frankreich“ 01.02.2004

verfolgung Am 24. Januar bescherte das zwischen den Regierungen von Frankreich und China vereinbarte „Jahr Chinas in Frankreich“ der Stadt Paris eine große chinesische Parade auf den Champs Elysées, aber leider auch die Festnahme von mehr als 50 Personen aus verschiedenen europäischen Ländern, aus Taiwan und den USA. War man in Frankreich dem Druck von Jiang Zemins Gefolgsleuten in chinesischen Regierungskreisen gefolgt? Die Polizeipräfektur von Paris hatte an ihre Sicherheitskräfte die Anordnung ausgegeben, wer an diesem Tag als Sympathisant von Falun Gong oder der Tibet-Initiative identifiziert wird oder wer Materialien über die Menschenrechts-Verbrechen in China verteilt, sei festzunehmen. Dies erklärten mehrere französische Polizisten entsprechend Zeugenaussagen, die dem Infozentrum vorliegen.

Januar2004