Artikelübersicht

Dezember2005

Nimmt die Thailändische Polizei Befehle der chinesischen Botschaft entgegen?

London (EFGIC) — Die thailändische Polizei ging grob gegen protestierende Falun Gong-Praktizierende vor, die vor der chinesischen Botschaft in Bangkok am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, friedlich meditierten. Nachdem beobachtet wurde, wie dutzende von thailändischen Polizisten bei der chinesischen Botschaft ein- und ausgingen, überquerten diese die Straße und begannen die Praktizierenden grob zu durchsuchen, die still gegen die seit sechs Jahren andauernde Verfolgung von Falun Gong in China demonstrierten. Die Polizisten schleppte einige von ihnen fort und nahm ihnen die Transparente weg. Ein Beamter gab an, dass er die Demonstration nicht unterbrechen wollte, es ihnen jedoch von der chinesischen Botschaft aufgetragen wurde. %%readmore%%

16.12.2005 verfolgung

Menschenrechtsverletzungen in China müssen aufgedeckt und gestoppt werden

Am 25. November wurde die 51-jährige Liu Jizhi mit einem elektrischen Schlagstock gefoltert, an den Hüften und dem Gesäß verprügelt und dann von einem Polizisten der Dongchengfang Stadtpolizei in Zhuozhou, Provinz Hebei, vergewaltigt.

Das Falun Gong Informationszentrum erhielt die Nachricht, dass am 25. November zwei Falun Gong-Praktizierende, 41 und 51 Jahre alt, in China in Polizeihaft vergewaltigt wurden. Schockierende Bilder zeigen die brutale Natur von mindestens einer der beiden Vergewaltigungen. Die Vergewaltigungen ereigneten sich drei Tage, nachdem der UN Berichterstatter für Folter zu Untersuchungen in China eingetroffen war. Sie fanden in der Dongchengfang Polizeistation der Stadt Zhuozhou, Provinz Hebei, statt.
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09.12.2005
November2005

Staatsbesuch aus China: Chance für Menschenrechte und Gerechtigkeit

Der chinesische Staatspräsident HU Jintao wird mit einer Delegation hochrangiger Funktionäre vom 10.-12. November Deutschland besuchen. Der Schwerpunkt des Staatsbesuches in Deutschland ist unverkennbar die wirtschaftliche Zusammenarbeit. Unseren Informationen zufolge ist der chinesische Handelsminister BO Xilai Delegationsmitglied und wird sicher auch mit allen Ehren empfangen werden und dies obwohl er selbst die Verfolgung von Falun Gong in China vorangetrieben hat. In seiner Amtszeit als Gouverneur der Provinz Liaoning ist er verantwortlich für den Tod von mindestens 96 Falun Gong-Praktizierenden (mehr). Der Deutsche Falun Dafa Verein wird sich stellvertretend für Falun Gong-Praktizierende Europas sowie für Falun Dafa Vereine Europas mit einem Brief an den deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler wenden. Darin wird der Bundespräsident aufgefordert, die „Einreise von BO Xilai nach Deutschland wegen schwerster Menschenrechtsverbrechen zu unterbinden“. Bei den deutsch-chinesischen Gesprächen treffen „verschiedene Welten“ aufeinander. Es ist daher von besonderer Bedeutung, das Thema Menschenrechte zur Sprache zu bringen. %%readmore%%

07.11.2005
September2005

Folter und Tod für Falun Gong-Praktizierende in China - versteckt hinter Vorhang des Schweigens

Die Propagandaoffensive gegen Falun Gong wurde in den chinesischen Medien offenbar abgeschwächt, dennoch geht die Verfolgung und das Foltern von Praktizierenden weiter. Als der ehemalige chinesische Staatspräsident JIANG Zemin die Verfolgungskampagne gegen Falun Gong initiierte, sprachen China-Beobachter von einer Rückkehr zur Kulturrevolution. Die staatlich kontrollierten Medien verunglimpften ununterbrochen Falun Gong und mobilisierten geradezu die gesamte Gesellschaft, um Praktizierende dieser traditionellen buddhistischen Kultivierungsschule zu isolieren und zu verteufeln. Seit 1999 wurden Hunderttausende von der örtlichen Polizei gejagt, die meisten landeten in Haftanstalten oder Zwangsarbeitslagern, wo Folter und immer wieder der Tod zum Alltag gehören. %%readmore%%

16.09.2005

Generalstaatsanwalt der Obersten Staatsanwaltschaft Chinas in Dänemark wegen Folter an Falun Gong-Praktizierenden angezeigt

Während sich der Generalstaatsanwalt der Obersten Staatsanwaltschaft Chinas, JIA Chunwang, in Dänemark aufhielt, um an einer internationalen Konferenz für Staatsanwälte in Kopenhagen teilzunehmen, wurde gegen ihn am 28. August eine Strafanzeige wegen Folter an Falun Gong-Praktizierenden in den Jahren von 1999 bis 2005 eingereicht. Die rechtliche Grundlage für die Strafanzeige bildet die UNO Konvention gegen Folter. %%readmore%%

02.09.2005 europa
August2005

Frau RONG Lingna – zwischen Leben und Tod

In Großbritannien steht Frau RONG Lingna kurz (43) vor der Abschiebung in ihr Heimatland China, trotz der Gefahr, dort aufgrund ihres Ausübens von Falun Gong verhaftet, gefoltert und vielleicht sogar getötet zu werden. Seit ihrer Ankunft in Großbritannien im Jahr 2003 nahm Frau Rong bei vielen Falun Gong Aktivitäten und friedlichen Appellen für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong teil. Ehemalige hochrangige chinesische Beamte bestätigten die Verfolgung von Falun Gong und das Ausspionieren von Praktizierenden im Ausland. Droht ihr nun das gleiche Schicksal wie JIANG Renzheng, der aus Deutschland nach China abgeschoben wurde und nun ohne Gerichtsverfahren für drei Jahre in einem Zwangsarbeitslager interniert ist? %%readmore%%

25.08.2005
Juli2005

Weltweit Paraden und Anti-Folterausstellungen angesichts des 6. Jahrestages der Verfolgung von Falun Gong in China

Deutschland, Österreich, Frankreich, Tschechische Republik, Slowakei, Großbritannien, USA, Kanada, Australien und Taiwan waren u.a. in den letzten Tagen Schauplätze zahlreicher Appelle für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong in China. Veranstaltungen wie Paraden, Anti-Folterausstellungen und Mahnwachen mit Kerzenlicht, die angesichts des 6. Jahrestages der Verfolgung von Falun Gong in China, dem 20. Juli, weltweit stattfanden, hatten zum Ziel, den Opfern der Verfolgung zu gedenken und Regierungen, Organisationen und Menschen zu bitten, sich für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong in China einzusetzen. %%readmore%%

25.07.2005
Juni2005

Interview mit Hao Fengjun, ehemaligem Polizisten des „Büro 610“ in China

ET: Sie waren tatsächlich Zeuge des Vorfalls in Tianjin, das das Zhongnanhai-Ereignis auslöste. War Ihnen bewusst, dass dies in so kurzer Zeit zu einem Genozid solchen Ausmaßes führen würde?

Hao: Zu der Zeit arbeitete ich noch für das Sicherheitsbüro der Polizei von Heping. Der Appell ereignete sich im Heping-District und alle Polizisten waren vor Ort. Zu der Zeit dachte ich nicht, dass dies zu diesem heutigen Genozid führen könnte. Ich glaube, dass tatsächlich eine ganze Menge von der Regierung arrangiert wurde. %%readmore%%

11.06.2005 Augenzeugen

Ehemalige chinesische Diplomaten und ein Polizist bezeugen öffentlich die Verfolgung von Falun Gong

Erst vor knapp zwei Wochen bat der politische Berater des chinesischen Konsulats in Sydney, Australien, Chen Yonglin (37), mit seiner Familie um politisches Asyl und gab eine öffentliche Erklärung ab. Nun trat vor kurzem Hao Fengjun (32), Polizist des „Büros 610“ vom „Büro für Nationale Sicherheit“ in Tianjin, ebenfalls in Australien an die Öffentlichkeit. Gestern wurde ein Bericht über einen weiteren Diplomaten veröffentlicht, dem bereits Asyl in Australien gewährt wurde. Was herauskommt sind Enthüllungen über die Verfolgung von Falun Gong sowie über Machtmissbrauch, Menschenrechtsverletzungen, Folter innerhalb Chinas und umfangreiche Spionagetätigkeiten im Ausland. Damit werden Berichte zahlreicher Organisationen, die die Verfolgung von Falun Gong untersuchen, erstmals von Chinas Staatsbediensteten bestätigt. %%readmore%%

11.06.2005 Augenzeugen

In Karlsruhe wegen Völkermord angezeigt – bei Deutschlands Firmen salonfähig

Vom 31. Mai bis zum 4. Juni besucht eine hochrangige chinesische Wirtschaftsdelegation Firmen von Weltrang in Deutschland. Sie wird geleitet von Wang Yunkun, dem Sekretär des Parteiausschusses der im Nordosten Chinas gelegenen Provinz Jilin. Er ist in Deutschland wegen Menschenrechtsverletzungen angezeigt. Die Delegation besuchte am Donnerstag das VW-Werk und die IHK Lüneburg-Wolfsburg und heute die durch ihre Vergangenheit nicht unbefleckte Firma DEGUSSA in Düsseldorf.
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03.06.2005
Mai2005
April2005

Nach China abgeschoben – ins Arbeitslager eingewiesen

Am 7. März 2005 wurde ein junges chinesisches Ehepaar mit zwei kleinen Kindern in ihr Heimatland China abgeschoben. Der Ehemann wurde am Samstag ins Arbeitslager abgeführt. Sie hatten als Falun Gong-Praktizierende Asylantrag gestellt, die Behörden hielten ihre Zugehörigkeit zu Falun Gong aber nur für einen Vorwand, um in Deutschland bleiben zu können. Sie glaubten ihnen nicht. Aus diesem Grund wurde der Asylantrag abgelehnt. Der deutsche Falun Dafa Verein hatte die beiden als Praktizierende bestätigt und in einer Stellungnahme vor der Abschiebung gewarnt, da alle chinesischen Falun Gong-Praktizierenden im Ausland vom chinesischen Geheimdienst ausspioniert werden. Sie werden bei ihrer Rückkehr nach China identifiziert und sind sofort in Gefahr verhaftet, gefoltert und umgebracht zu werden. %%readmore%%

11.04.2005
Februar2005

Privatsphäre in Deutschland durch Chinas KP verletzt

Privatpersonen in mindestens einem Dutzend Länder in Europa, den USA und in Kanada erhalten seit dem Wochenende Anrufe, in denen Lügenpropaganda gegen Falun Gong von Chinas kommunistischer Regierung von Band abgespielt wurden. Einige stehen seit heute unter massivem Telefon-Terror mit einer Anruffrequenz von ca. 20 Anrufen pro Stunde. In den Aufzeichnungen wird behauptet, die chinesische Regierung verteidige nur die "Menschenrechte", indem sie Menschen vor der traditionellen chinesischen Kultivierungs-Praxis bewahre. %%readmore%%

Januar2005