Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
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Verhaftungen

Willkürliche Verhaftungen

Seit 1999 wurden Hunderttausende – wenn nicht sogar Millionen – Falun Gong-Praktizierende willkürlich in Zwangsarbeitslager gesperrt, was sie weltweit zur größten Gruppe von politischen Häftlingen macht. In vielen chinesischen Haftzentren bilden Falun Gong-Praktizierende die Mehrheit. Jeder Staatsbürger kann durch eine einfache polizeiliche Unterschrift, also ohne Gerichtsverfahren oder Möglichkeit, sich zu verteidigen, in ein Lager deportiert werden. Die sogenannte Administrativhaft ist eine Haftstrafe mit Zwangsarbeit und kann bis zu vier Jahre betragen.

Um der Welt ihre Gesetzestreue zu beweisen, hat Chinas neue Führungsgeneration Ende 2013 angekündigt, das Arbeitslager-System zu reformieren, ja sogar völlig abzuschaffen. Doch auf diese Nachricht folgten abermals Berichte über willkürliche Verhaftungen und Folter. Verurteilungen zu Zwangsarbeit gab es in letzter Zeit zwar weniger, dafür stieg die Zahl der Praktizierenden, die in Schauprozessen zu über zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurden.

Artikel in der Rubrik

Weltweite Proteste gegen die Festsetzung von Wang Zhiwen 26.08.2016

Verhaftungen Weltweit haben Angehörige der Meditationsschule Falun Gong vor chinesischen Botschaften und Konsulaten friedlich gegen die willkürliche Festsetzung des Dissidenten Wang Zhiwen protestiert. Verbleib und Zustand des Dissidenten sind seit seiner ihm verweigerten Ausreise ungeklärt.


Falun Dafa 16 Jahre in China verfolgt 16.07.2015

Zwei Millionen Opfer von Organraub

Verhaftungen Pressemitteilung 16.07.2015   -   Berlin (FDI) „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“ Mit diesem Aufruf des damaligen Präsidenten Jiang Zemin begann am 20. Juli 1999 die flächendeckende Verfolgung von Falun Gong (auch Falun Dafa genannt) in China. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurden Falun Gong-Praktizierende gewaltsam aus ihren Betten geholt und abtransportiert.


Mutter einer Hamburgerin in der Partnerstadt Shanghai verfolgt 10.06.2015

Verhaftungen Der am 28. Mai 2015 in der Epoch Times erschienene Artikel "Trotz Städtepartnerschaft: Shanghai verurteilt 70-jährige Dissidentin mit Familie in Hamburg" thematisiert die Situation einer Falun Gong-Praktizierenden in China. Ihre Tochter wohnt in Hamburg und brachte zusammen mit den Hamburger Falun Gong-Praktizierenden die Situation ihrer Mutter an die Öffentlichkeit.


Volksrepublik China: Mutter von Hamburgerin in Shanghai von Polizei verschleppt 08.02.2015

IGFM appelliert an Shanghais Partnerstadt Hamburg, sich für Freilassung einzusetzen

Menschenrechts­organisationen Hamburg / Shanghai (5. Februar 2015) – Die 67-jährige Mutter der aus China stammenden Hamburgerin Xiao Jun wird in Hamburgs Partnerstadt Shanghai willkürlich gefangen gehalten. Die pensionierte Ingenieurin Ye Julan ist Anhängerin der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong, die in der Volksrepublik zunächst staatlich gefördert, aber seit Juli 1999 drakonisch verfolgt wird. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an den Hamburger Senat, sich für die Freiheit der Gefangenen einzusetzen.


Unrechtsstaat China: Nach 15 Jahren Gefängnis direkt ins Gehirnwäschezentrum 04.11.2014

Verhaftungen NEW YORK (FDI) – Nach 15 Jahren Gefängnis wurde Herr Zhiwen Wang, ein Koordinator der Falun Dafa-Forschungsgesellschaft in Peking, am 18. Oktober 2014 aus der Haft entlassen. Doch die örtliche Polizei schickte Herrn Wang sofort in ein Gehirnwäschezentrum im Pekinger Bezirk Changping.

 

China: Fast 1.700 Falun Gong-Praktizierende von März bis Mai 2014 verhaftet 14.06.2014

Mit freundlicher Genehmigung der Minghui-Website

Verhaftungen (Minghui.org) Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) verhaftet 2014 auch weiterhin Falun Gong-Praktizierende. Von März bis Mai 2014 fanden mehrere koordinierte Razzien statt. Mit Ausnahme von Tibet wird aus allen Provinzen, Stadtbehörden und autonomen Regionen in China von solchen Vorfällen berichtet. Die Zahl der verhafteten Falun Gong-Praktizierenden stieg seit März sprunghaft an. Von März bis Mai 2014 wurden laut Informationen vom 3. Juni 1.694 Praktizierende festgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr sind das 30 Prozent mehr.



China: Trotz Reformgesprächen erneute Festnahme und Internierung in Zwangsarbeitslager 05.03.2013

Gerichte ignorieren den Appell des widerrechtlich Inhaftierten

Zwangsarbeit Berlin /New York (FDI) – Pressemitteilung 05.03.2013 – Ein inhaftierter Falun Gong-Praktizierender leidet weiter unter Brutalität und willkürlicher Verlängerung seines 'Hafturteils', obwohl derzeit einige chinesische Beamte die Möglichkeit einer Reform oder sogar die Abschaffung des gesamten Arbeitslagersystems erwägen.