Warum verfolgt?

Warum die Kommunistische Partei Chinas Falun Gong verfolgt

Falun Gong war in den 90er-Jahren anerkannt und gefördert worden, da seine Ideale Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht Gesundheit und gesellschaftliche Moral verbesserten. Warum startete die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) eine Kampagne, um die Bewegung auszurotten? Warum wurden Hunderttausende gesetzestreue Bürger in Arbeitslager gesteckt und mit Folter und Tod konfrontiert?

Popularität und Unabhängigkeit

Im Jahr 1998 ergab eine Umfrage der chinesische Regierung, dass es mehr Falun Gong-Praktizierende gab als registrierte Mitglieder der Kommunistischen Partei Chinas. Mit 70 bis 100 Millionen Praktizierenden war Falun Gong die wohl größte unabhängige Gruppierung in der Geschichte der Volksrepublik.

Die Partei versucht jedoch alle ehrenamtlichen Organisationen, Religionen, Medien und Ausbildungsinstitutionen zu kontrollieren. Unterdrückt werden all jene, die nicht bereit sind, sich ihrer Kontrolle zu unterwerfen. Dazu zählt auch Falun Gong.

Persönlicher Neid

Die Entscheidung, Falun Gong zu verfolgen, wurde fast ausschließlich vom Vorsitzenden der KPCh, Jiang Zemin, getroffen. Andere Mitglieder des Ständigen Ausschusses des Politbüros schlugen eine diplomatischere herangehensweise vor, da sie wussten, dass Falun Gong friedlich ist und keinerlei politische Ambitionen hegt.

Jiang Zemins Gegnerschaft bezüglich Falun Gong war persönlicher Art. Sie wurzelte in seinem Neid auf die Beliebtheit der Praktik. Auch wurde berichtet, dass er glaubte, mit einer Zerstörungskampagne im Stil der Kulturrevolution seine Macht festigen zu können. Mit den Worten eines Menschenrechtsforschers: "Jiang wollte demonstrieren, dass er sich die Partei gefügig machen könnte."

Unterschiede in der Ideologie

Alle Religionen und spirituellen Praktiken in China müssen sich seit jeher den atheistischen kommunistischen Richtlinien der Partei unterstellen.

Einige Parteiführer befürchteten, dass Falun Dafa mit den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht und mit seinem Glauben an die Existenz von Buddhas, Daos und Gottheiten in Konflikt mit der Ideologie der kommunistischen Partei steht. Die Nachrichtenagentur Xinhua, das offizielle Sprachrohr der Partei, berichtete kurz nachdem die Verfolgung begonnen hatte: „Das sogenannte Wahrheit-Güte-und-Toleranz-Prinzip, das Li Hongzhi (Gründer von Falun Dafa) predigt, hat nichts mit dem sozialistischen, ethischen und kulturellen Fortschritt gemein, den wir zu erreichen bestrebt sind.“

Außerdem hatte die Parteispitze Angst, dass die moralischen Grundsätze von Falun Dafa die kommunistische Taktik der Partei, die Gesellschaft zu kontrollieren, unterminiert. Wo die Partei die Medien kontrolliert und die Öffentlichkeit irreführt, betont Falun Dafa, die Wahrheit zu sagen; wo die Partei die Menschen zum gegenseitigen Kampf aufruft, fordert Falun Dafa Mitgefühl; wo die Partei Gewalt anwendet um ihren Willen durchzusetzen, spricht Falun Dafa von strikter Gewaltlosigkeit.

 

„Für den Triumph des Bösen ist nur eines notwendig: Dass die guten Menschen nichts tun...“

Edmund Burke

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Mahnwache zum Gedenktag 25. April und für die 19 Jahre andauernde Verfolgung in China

WIEN (FDI) – Am  25. April 2018  erinnern weltweit Mahnwachen vor den chinesischen Konsulaten und Botschaften an den Auftakt der landesweiten Verleumdungs-kampagne gegen Falun Dafa/Falun Gong in China. Österreichische Falun-Dafa-Praktizierende gedenken mit einer elfstündigen Mahnwache an die vom damaligen Staatschef Jiang Zemin initiierte "Zhongnanhai-Falle" und der seither Abertausenden gefolterten und getöteten Opfer:
10 - 21 Uhr, vor der chinesischen Botschaft in Wien
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23-04-2018Zhongnanhai
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