Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
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Ärzte

Seit 2006 weisen zahlreiche Indizien und Zeugenaussagen auf schreckliche Verbrechen in China hin: Zehntausende Gewissensgefangene von Falun Dafa werden als sogenannte Spenderbank ihrer Organe wegen getötet. Bei Bedarf - das heißt wenn ein Patient ein Organ benötigt, wird ein hinsichtlich der Blutgruppe und weiterer Merkmale passender Falun Dafa-Praktizierender ausgewählt. Nach dem Eintreffen des Organempfängers in der Klinik wird der ausgesuchte Praktizierende unter Narkose seiner lebensnotwendigen Organe beraubt und dadurch getötet. Entsetzt über diese Beweislast haben viele Ärzte weltweit ihre Empörung über die staatlich unterstützte Mordpraxis ausgesprochen. Professor Dr. Jacob Lavee war einer der ersten Initiatoren für ein im Jahr 2008 in Israel erlassenes Gesetz, das jegliche Art von Transplantations-Tourismus für Israelis verbietet.

„Wir können nicht das Gleiche wiederholen wie im Zweiten Weltkrieg, als die gesamte Welt vom Holocaust an der jüdischen Bevölkerung wusste, aber keiner etwas unternahm. Heute wissen wir vom Völkermord von Menschen in China, von den Menschenrechtsverletzungen, die in China stattfinden und ich musste etwas dagegen unternehmen. [...] Sobald der Zustrom von potentiellen Patienten nach China aufhört, wird das sicherlich den Druck auf das chinesische Regime erhöhen, um die Verwendung von Organen von Falun Gong-Praktizierenden zu stoppen.

— Prof. Dr. Jacob Lavee, Professor der Chirurgie, Tel Aviv

Nachfolgend finden Sie Nachrichten von Experten aus dem Bereich der Medizin, die ihre Unterstützung aussprechen für einen sofortigen Stopp des Organraubs bei der vermutlich weltweit größten Gruppe an Gewissensgefangenen, den Falun Dafa-Praktizierenden in China. Ein Beispiel ist die Menschenrechtsorganisation DAFOH (Ärzte gegen Organraub), die jährlich eine globale Petition startet, um diese Verbrechen zu stoppen. Sie können diese hier unterzeichnen.

Artikel in der Rubrik

Über den Film „Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung“ 28.02.2016

Organraub Am 18. Februar 2016 wurde auf 3sat der Dokumentarfilm „Ausgeschlachtet – Organe auf Bestellung“ gezeigt, dessen Thema die illegalen Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden ist. Die Dokumentation ist unter folgendem Link zu sehen (Anm. der Redaktion: derzeit steht der Film dort leider nicht mehr zur Verfügung - Interviews zum Thema sind aber unter dem Link anzusehen): http://www.3sat.de/page/?source=/wissenschaftsdoku/sendungen/185086/index.html 


Organraub und Organtourismus 12.12.2013

Ärzte Der Bericht "Transplantations-Arzt fordert Bestrafung von 'Organ-Touristen'" in der Zeitung Epoch Times vom 9. November 2013 zeigt die Dringlichkeit von transparenten Organspendesystemen zum Schutz von Leben auf.


1,5 Millionen Menschen weltweit unterzeichnen globale Petition im Kampf gegen beispiellose Verbrechen: erzwungene Organentnahmen in China 09.12.2013

DAFOH - Doctors Against Forced Organ Harvesting

Menschenrechts­organisationen Genf - 9. Dezember 2013 - Der Wert des Lebens und die Würde des Menschen gelten universell. Doch seit Jahren werden in China gewaltsam Organe von lebenden Gewissensgefangenen entnommen. Die Gründe gehen auf die brutale und systematische Verfolgung zehntausender Praktizierender der spirituellen Disziplin Falun Gong zurück, die auch weiterhin die vorrangigen Opfer dieser bisher nie gekannten Verbrechen sind.

 

Wie viel kostet ein Kilo Mensch? 03.11.2013

Ärzte In China ist diese Frage berechtigt, und es gibt auch eine Antwort: Eine Niere ist dort kurzfristig für 60.000 US-Dollar, eine Leber für 100.000 US-Dollar zu haben. Der Organraub ist zu einer geheimen, aber äußerst lukrativen Industrie geworden.


Tianjin: Während Olympischer Spiele inhaftierte Falun Gong-Praktizierende stirbt durch Folter 11.01.2010

Pressemitteilung 10. Januar 2010

Todesfälle

Berlin (FDI) - Eine seit den Olympischen Spielen in Tianjin inhaftierte Ärztin mittleren Alters starb am 4. Dezember 2009, nur 22 Tage nach ihrer Entlassung aus dem Arbeitslager  Banqiao. Frau Gong Hui war von der Polizei am 13. August 2008 verhaftet und dann auf Anordnung zu Arbeitslagerhaft verurteilt worden, wo sie geschlagen, gefoltert und in Einzelhaft gehalten wurde. Sie war 57 Jahre alt, als sie starb.