Falun Gong - Meditation und Praktizierende, die über die bösartige Verfolgung informieren.

13.12.2005 hintergruende
Neun Kommentare beinhalten Berichte über Folter an Meditierenden von Falun Gong.
Mit der Publikation der Neun Kommentare über die Kommunistische Partei hat sich in China die größte aller bisherigen gewaltlosen Widerstandsbewegungen gegen ein faschistisches System gebildet. Diese Abhandlung, die in umfassender Weise sämtliche Verbrechen und die systematische geistige „Umerziehung“ eines ganzen Volkes behandelt, verbreitet sich in China wie ein Lauffeuer.
Dass Mao verantwortlich ist für den Tod von Millionen Chinesen, ist heute weitgehend an die Öffentlichkeit gerückt. Begriffe wie „Kulturrevolution“ oder „Konterrevolutionär“ sind geläufig.
Studentenmassaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989
Das Studentenmassaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens 1989 führte zur Einführung des Waffenembargos der westlichen Staaten gegenüber China. Seither scheint sich die Lage im Land der Mitte beruhigt zu haben.
Die Neun Kommentare sprechen eine andere Sprache und wecken das alte, tief schlummernde Gespenst der Kommunistischen Partei Chinas (KPC). Was den Westlern noch immer vorgespielt wird, nämlich ein wirtschaftlich blühendes und reformwilliges Land, funktioniert beim chinesischen Volk nicht mehr. Denn die KPC gehört nicht zum alten Eisen, sondern ist tagtäglich präsent und versucht, ein erwachendes und zu den Wurzeln von Moral und Tugend zurückkehrendes Volk zu „bändigen“ und weiter in den Fesseln des „Parteibewusstseins“ zu halten.
Gefolderte Falun Gong Praktizierende
Besonders deutlich wird das im Fünften Kommentar, der eben nicht von Mao und der Vergangenheit handelt, sondern von den nackten Tatsachen im gegenwärtigen China, von entstellten Körpern, bis zu den Knochen abgemagerten Menschen, heimlich eingeäscherten Leichen – Verfolgung der Meditationspraxis Falun Gong im Jahre 2005. Schlagartig rückt vielen Chinesen die eigene Vergangenheit wieder vor Augen. Wer war nicht schon mal unter dem Regime verfolgt worden, hatte Schikanen und Repressalien erlitten?
Nachfolgend erzählt eine Praktizierende von Falun Gong, wie sie die wahren Tatsachen über die KPC im Volk weiterverbreitet und über die Wirkung „Einer von Zehn“: „Du gibst ein Heft oder eine CD weiter, wahrscheinlich gibt es später viele Menschen, die sie lesen oder hören werden. Meine Geschichte erzählt von einem Menschen, den ich gut kenne. Er beschäftigt sich mit der Unterlagenherstellung auf Baustellen. Als ich eines Tages an meinem Arbeitsplatz gerade die ausländischen Internetseiten besuchte, sah er das, und so ließ ich ihn die Inhalte von einigen Internetseiten sehen. Ich fragte ihn, ob er diese Inhalte gut fände. Er antwortete ja. Dann fragte ich ihn, ob ich ihm eine CD geben könne. Er stimmte zu und ich kopierte für ihn ‚Die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei’, ‚Über den Typ Jiang Zemin’, sowie die Software zum Umgehen der Internetblockade. Einige Tage später besuchte er mich auf der Arbeit wieder und sagte, es gäbe über fünfzig Mitarbeiter auf der Baustelle, die müßig seien, alle hätten sich schon die CD angeschaut. Er meint noch, dass man keine Angst zu haben brauche, wenn man die CD anschaut. Soll man etwa eine CD nicht anschauen dürfen?“
Inzwischen haben über 6.3 Millionen Menschen der KPC den Rücken gekehrt und die Austrittswelle aus allen Organisationen der Partei, die seit dem Erscheinen der Neun Kommentare vor etwa einem Jahr begann, läuft ungebremst weiter. Sie konnte auch durch jüngste Schulungsmaßnahmen für Parteimitglieder nicht gestoppt werden – die einstige Macht über eine riesige Volksmasse zerrinnt wie Sand.
Silke Jelkic
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