Artikelübersicht

September2022

Mittleres Volksgericht verschärft Urteil gegen eine Frau, nachdem Staatsanwalt Berufung gegen das „milde Urteil“ eingelegt hat

Mo Liqiong wurde, weil sie Falun Dafa1 praktiziert, zu 19 Monaten Haft und 5.000 Yuan (ca. 715 €) Geldstrafe verurteilt. Der Staatsanwalt beschwerte sich über das „milde“ Urteil und legte beim Mittleren Volksgericht Berufung ein. Als Folge erhöhte das Mittlere Volksgericht das Urteil auf zweieinhalb Jahre Haft und 10.000 Yuan (ca. 1.430 €) Geldstrafe.  WEITERLESEN

26.09.2022 Verhaftungen

Warschau: „Die Szene ist sehr beeindruckend“ – Passantenstimmen zur Gruppenübung der Falun-Dafa-Praktizierenden

Fast 1.000 Falun-Dafa-Praktizierende aus ganz Europa nahmen am 10. September an der morgendlichen Gruppenübung im Sächsischen Garten in Warschau teil. Sie folgten schweigend der melodiösen Übungsmusik und praktizierten gemeinsam die Übungen. Ihre Bewegungen waren sauber und gut koordiniert. Die friedliche Szene erregte die Aufmerksamkeit vieler Passanten.

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16.09.2022 Veranstaltungen

55-Jährige im kritischen Zustand nach Verhaftung und Zwangsernährung

Die 55-jährige Tang Zengye lebt in der Stadt Daqing, Provinz Heilongjiang. Am 12. Juli 2022 wurde sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa1 morgens um 4:00 Uhr zu Hause verhaftet und ihre Falun-Dafa-Bücher beschlagnahmt. Die Beamten brachten sie ins Untersuchungsgefängnis Nr. 2 von Daqing, wo sie in den Hungerstreik trat. Die Wärter unterzogen sie daraufhin einer Zwangsernährung mit hochkonzentriertem Salzwasser. Obwohl Tang sich inzwischen in einem kritischen Zustand befindet, weigern sich die Wärter, sie freizulassen. WEITERLESEN

09.09.2022 Folter

IGFM: Deutsch-chinesische Wirtschaftskonferenz darf Menschenrechtsverletzungen nicht ausklammern 

Frankfurt am Main, 2. September 2022 – Besser spät als nie: Anlässlich des gestern veröffentlichten Berichts der ehemaligen UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet, in dem die grausamen Menschenrechtsverletzungen Chinas an den Uiguren aufgeführt sind, ruft der Arbeitsausschuss China der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) die Volkswagen AG auf, ihr Werk in Ostturkestan zu schließen. Die in Frankfurt ansässige Menschenrechtsorganisation fordert von Wirtschaft und Politik eine radikale Änderung in den Beziehungen zur Volksrepublik China. Fairer Handel könne nachhaltig nur mit Staaten funktionieren, die die fundamentalen Menschenrechte respektieren. WEITERLESEN

02.09.2022 Veranstaltungen

Die Verbrechen von Zhu Jiahui, Agent des Büro 610

Zhu Jiahui ist Beamter der Polizeibehörde des Bezirks Chaoyang in der Stadt Changchun, Provinz Jilin. Früher praktizierte der 59-Jährige selber Falun Dafa1. Nach Beginn der Verfolgung im Juli 1999 stellte er sich jedoch gegen die Meditationsbewegung. Er half den Behörden anfangs als Informant, standhafte Praktizierende aufzugreifen. Später wurde er Agent des Büro 610 der Stadt Changchun, das der Justizbehörde von Changchun untersteht. WEITERLESEN

02.09.2022 Folter
August2022

Aktualisierte Täterliste zur Verfolgung von Falun Dafa erreicht 38 Regierungen

Am 20. Juli dieses Jahres jährte sich zum 23. Mal der Tag, an dem die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) im Juli 1999 mit der Unterdrückung von Falun Dafa1 begann. In den vergangenen zwei Wochen haben Falun-Dafa-Praktizierende in 38 Ländern eine aktuelle Liste von Personen zusammengestellt, die an der Verfolgung in China beteiligt waren oder noch beteiligt sind, und diese ihren jeweiligen Regierungen vorgelegt. Die Praktizierenden fordern in ihren Ländern Sanktionen gegen diese Täter. Diese beinhalten unter anderem die Ablehnung der Visaanträge und das Einfrieren ihres Vermögens in dem jeweiligen Land. WEITERLESEN

24.08.2022 Rechtsmissbrauch

Interparlamentarische Allianz zu China: Erklärung zum 23. Jahrestag der Verfolgung von Falun Gong

Die Inter-Parliamentary Alliance on China ist eine internationale, parteiübergreifende Gruppe von Gesetzgebern, die sich für Reformen im Umgang demokratischer Länder mit China einsetzt. Sie setzt sich aus Gesetzgebern aus der ganzen Welt zusammen und wird von einer Gruppe von Ko-Vorsitzenden geleitet, bei denen es sich um hochrangige Politiker aus einem repräsentativen Querschnitt der wichtigsten politischen Parteien der Welt handelt. WEITERLESEN

Völkermord in der Volksrepublik China: Verstöße gegen das Völkerstrafrecht durch die Unterdrückung von Falun Gong

Im Journal of Political Risk, Vol. 10, No. 7, wird in einem Aufsatz der Vorwurf des Völkermordes an Falun Gong unter Bezugnahme auf die Konvention zur Verhütung und Bestrafung des Völkermordes und die Rechtsprechung internationaler Strafgerichte bewertet. Der Autor, der ehemalige leitende politische Berater des kanadischen Außenministeriums Caylan Ford, argumentiert, dass "die Unterdrückung von Falun Gong die Definition von Völkermord im Sinne der Konvention erfüllen dürfte". WEITERLESEN

05.08.2022 Todesfälle
Juli2022

Das Chaos in China – von der Kommunistischen Partei verursacht

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ist in der internationalen Gemeinschaft für ihre Menschenrechtsverletzungen bekannt, aber ein Großteil der Durchschnittsbürger in China weiß oder glaubt das nicht. Mit einem angemessenen Einkommen, einer Wohnung und sogar einem Auto geben sie sich mit dem Leben unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei zufrieden. Manche bedanken sich sogar bei der Partei für den „Schutz vor der Invasion des Auslands und das Ermöglichen eines guten Lebens“.  Von ihren Landsleuten, die in Armut leben oder von der Partei unterdrückt werden, wissen sie entweder nichts oder es ist ihnen egal. WEITERLESEN

07.07.2022 Hintergrund
Juni2022
Mai2022

Bilanz April 2022: Insgesamt 57 Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Glaubens verurteilt

Im April 2022 wurde bestätigt, dass insgesamt 57 Praktizierende wegen ihres Glaubens an Falun Dafa1 verurteilt wurden. Aufgrund der Internetzensur ist es nicht selten, dass Minghui.org erst Monate oder Jahre später über Gerichtsprozesse informiert wird. Von den vorliegenden Fällen stammt einer aus dem Jahr 2019, zwei aus 2020 und sieben aus 2021. Für das laufende Jahr wurden für Januar vier Fälle nachgemeldet und elf für März. Im April wurden 32 Praktizierende verurteilt. WEITERLESEN

28.05.2022 Verarmung

Razzia in der Provinz Heilongjiang: An einem Tag 25 Falun-Dafa-Praktizierende verhaftet

Am 20. April 2022 wurden in der Stadt Daqing in der Provinz Heilongjiang mindestens 25 Falun-Dafa-Praktizierende1 verhaftet. Einige Polizeibeamte trugen bei den Verhaftungen Schutzkleidung. So brachten sie die Praktizierenden dazu, ihre Tür zu öffnen. Sie behaupteten, sie würden untersuchen, ob die Bewohner engen Kontakt zu Personen hätten, die positiv auf COVID-19 getestet worden waren. WEITERLESEN

Nach abgelehnter Berufung dennoch interniert

Die 50-jährige Liu Zongmins,  wurde verhaftet kurz nachdem sie am 11. Juli 2019 früh aus dem Haus gegangen war. Am frühen Vormittag desselben Tages drangen dann ein Dutzend Polizisten und Mitglieder des Nachbarschaftskomitees in ihre Wohnung ein, in der ihr 84-jähriger Vater und ihr 14-jähriger Neffe allein waren. Die Polizisten hielten ihren Vater fest, verhörten ihn und zwangen ihn, eine eidesstattliche Erklärung zu unterschreiben. WEITERLESEN

03.05.2022 Verhaftungen
April2022

Erstes Quartal 2022: Insgesamt 44 Todesfälle von Falun-Dafa-Praktizierenden gemeldet

In den ersten drei Monaten des Jahres 2022 wurden mindestens 44 weitere Falun-Dafa-Praktizierende gemeldet, die der Verfolgung wegen ihres Glaubens zum Opfer gefallen sind. Davon ereignete sich ein Todesfall im Jahr 2008, zwei 2019; 20 wurden für das Jahr 2021 nachgemeldet. In den Monaten Januar, Februar und März diesen Jahres wurden jeweils zehn, acht und drei Todesfälle gemeldet. WEITERLESEN

22.04.2022 Rechtsmissbrauch
März2022

Bilanz Februar 2022: Insgesamt 33 Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Glaubens verurteilt

Im Februar 2022 wurde bestätigt, dass 33 Praktizierende, die sich geweigert hatten, ihren Glauben an Falun Dafa1 aufzugeben, verurteilt worden waren. 16 von ihnen waren im Jahr 2021 verurteilt worden, zwei im Januar 2022 und 15 im Februar 2022. Aufgrund der strengen Informationszensur in China kann jedoch nicht immer rechtzeitig über die Vorfälle berichtet werden, und nicht alle Informationen sind leicht zugänglich. WEITERLESEN

23.03.2022 Rechtsmissbrauch

179 Praktizierende während Wu Zhes Amtszeit als Chefankläger der Stadt Dalian zu Unrecht verurteilt

In der Zeit von September 2016 bis Oktober 2021, in der Wu Zhe als stellvertretender Generalstaatsanwalt der Stadt Dalian in der Provinz Liaoning tätig war, wurden 179 lokale Falun-Dafa-Praktizierende1 rechtswidrig verfolgt und zu Haftstrafen verurteilt. Von den 179 Praktizierenden erhielten 70 Haftstrafen von vier Jahren oder mehr. Drei Praktizierende – die Männer Liu Xiyong und Zheng Dezai und die weibliche Praktizierende Zhong Shujuan – starben infolge der Verfolgung. WEITERLESEN

05.03.2022 Verhaftungen
Februar2022
Januar2022
Dezember2021

Stopp dem Bösen, zu den Menschenrechten stehen

Zum Internationalen Tag der Menschenrechte 2021

Die Vereinten Nationen veröffentlichten 1948 die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte; mit der Unterzeichnung rückten die Menschenrechte in den Bereich des internationalen Rechts. Vor Jahrzehnten unterzeichnete auch das kommunistische China diese Erklärung. Alle grundlegenden Menschenrechte werden dort allerdings weiterhin nicht beachtet; sie werden im Gegenteil mit Füßen getreten: keine Meinungsfreiheit, keine Pressefreiheit, keine Demonstrationsfreiheit ... Die Liste ist lang. WEITERLESEN

November2021

Ehemaliger religiöser Botschafter: „Organraub an lebenden Menschen ist verheerend“

„Gefangene aus Gewissensgründen wie Falun-Gong-Praktizierende, Uiguren und Christen werden wegen ihrer Organe getötet. Das macht mich krank. Ich möchte nicht darüber sprechen, aber ich muss die Menschen darauf aufmerksam machen“, so Hans Noot, Vorsitzender der Gerard Noodt Stiftung für Religions- und Glaubensfreiheit und Mitglied von Menschenrechte ohne Grenzen in Brüssel. WEITERLESEN

Weltgipfel gegen Organraub – Experten prangern Verbrechen der KP Chinas an (Teil 1)

Am Freitag, dem 17.09.2021, hat der Weltgipfel zur Bekämpfung und Verhinderung der Zwangsentnahme von Organen an lebenden Menschen begonnen. Im Rahmen einer Reihe voninsgesamt sechs Web-Seminaren an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden hielten 38 internationale Experten Vorträge zu medizinischen, rechtlichen, politischen, medialen, zivilgesellschaftlichen und politischen Aspekten dieses Verbrechens. Dazu beleuchteten Mitglieder des Europäischen Parlaments, ein ehemaliger französischer Minister, Parlamentsmitglieder, Ärzte, Wissenschaftler, Professoren, Richter, Anwälte und Menschenrechtsverteidiger, welche Auswirkungen diese Gräueltaten auf die Menschheit haben. WEITERLESEN