Artikelübersicht: Einflussnahme im Ausland

August2002
Juni2002

Islands Bürger scharen sich um Falun Gong

Im Umfeld des Jiang Zemin-Besuchs auf Island vom 12.-16. Juni hat sich eine ungewöhnliche Situation ergeben. Um den Staatspräsidenten vor den weltweit als friedlich bekannten Falun Gong-Praktizierenden zu schützen, wurde eine Schule behelfsmäßig zu einem Lager umfunktioniert. Bisher wurden bereits 60-80 Staatsbürger aus Kanada, Taiwan und den USA vom internationalen Flughafen Keflavik aus direkt dorthin transportiert. Seitens der Polizei war zu hören: „Wir schätzen euch, aber wir müssen den Anordnungen folgen.“ WEITERLESEN

12.06.2002 verfolgung

Deutscher an Einreise nach Island gehindert

Gestern wurde ein Deutscher an der Einreise nach Island gehindert. Es handelt sich um Peter Recknagel aus Frankfurt am Main. Er war einer der 36 westlichen Falun Gong-Praktizierenden, die am 20. November 2001 auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Beijing friedlich demonstriert haben. Dies war der bisher größte Appell westlicher Praktizierender innerhalb Chinas seit dem Verbot von Falun Gong im Jahre 1999. Die Teilnehmenden wurden verhaftet, erlitten teilweise Verletzungen und wurden schließlich aus China ausgewiesen. WEITERLESEN

11.06.2002 verfolgung
April2002

Bürger in gelber Kleidung und Asiaten unerwünscht

Während seines Besuches in Deutschland wurde der chinesische Staatspräsident Jiang Zemin weiträumig von friedlichen Demonstrationen abgeschirmt. Anhand zahlreicher Fälle wurden die Weisungen an die Polizei- und BKA-Beamten deutlich. Nach Auskunft einiger Polizisten soll dies auf den enormen Druck von Jiang Zemin zurückzuführen sein. Bürger mit gelben Kleidungsstücken und asiatisch aussehende Personen wurden abgedrängt oder durften sich nicht in den Hotels, in denen Jiang Zemin residierte, aufhalten. Es kam sogar vor, dass Hotelgäste aufgefordert wurden, ihre Zimmer zu räumen. WEITERLESEN

22.04.2002 verfolgung
Februar2002

Chinesische Regierung veranstaltet auch in Europa Propaganda-Ausstellungen gegen Falun Gong

Gleichzeitig mit dem Verbot von Falun Gong am 22. Juli 1999 startete die chinesische Regierung unter Jiang Zemin auch eine Verleumdungskampagne gegen Falun Gong. Innerhalb der letzten zwei Jahre wurden die in China staatlich gelenkten Medien gezielt für die Verbreitung der Propaganda eingesetzt. Mit Hilfe der Propaganda wollte man das Verbot und die massive Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden im eigenen Land und vor der Weltöffentlichkeit rechtfertigen. Weil Falun Gong nicht auszulöschen ist, wurden nun sogar als Teil dieser Kampagne die chinesischen Botschaften im Ausland angewiesen, Ausstellungen gegen Falun Gong zu veranstalten. Diese Propaganda-Ausstellungen außerhalb Chinas sind ein weiterer Versuch, Falun Gong zu diskreditieren. WEITERLESEN

01.02.2002 verfolgung