Artikelübersicht: Einflussnahme im Ausland

Juli2004

Chinesischer Geheimdienst hat wieder im Ausland zugeschlagen

Journalisten der Pretoria News, Südafrika, wurden am Mittwoch, dem 14. Juli offensichtlich durch chinesische Geheimdienstagenten von einer Veranstaltung im Pretoria Art Museum ausgeschlossen, kurz nachdem sie friedliche Demonstranten von Falun Gong gegenüber diesem Museum interviewt hatten. Den Journalisten wurde sowohl der Zutritt zu einer Veranstaltung der chinesischen Kultur- und Erziehungsministerin Chen Zhili verwehrt, als auch das Durchqueren eines Parks, um zu ihren Autos zu gelangen. Falun Gong Anhänger protestierten gegen Chens Besuch, weil sie als Erziehungsministerin in China u.a. Falun Gong Verleumdungen in Unterrichtsmaterial und Prüfungsfragen eingeführt hatte. WEITERLESEN

18.07.2004 verfolgung
Juni2004

Falun Gong-Praktizierender angeschossen während chinesischen Staatsbesuchs in Südafrika

In Pretoria/Südafrika wurden aus einem vorbeifahrenden Wagen mehrere Schüsse auf einen PKW mit Falun Gong-Praktizierenden abgegeben. Ein Insasse wurde angeschossen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Wagen wurde schwer beschädigt. Diese gezielte Aktion ist ein Zeichen für eine weitere Verstärkung der Gewalt und rücksichtsloses Vorgehen bei der Verfolgung von Falun Gong sogar außerhalb Chinas. Die Verfolgung wird weiterhin von dem ehemaligen chinesischen Staatschef Jiang Zemin betrieben. WEITERLESEN

29.06.2004 verfolgung
Mai2004

Rechtswidrigkeit diverser Polizeimaßnahmen beim Jiang Zemin Besuch 2002 festgestellt - Verwaltungsgerichtsprozesse einvernehmlich beendet

Gegen den Bund und die Länder Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen hatten der Deutsche Falun Dafa Verein e.V. und mehrere Falun Gong-Praktizierende vor einem Jahr nachträgliche Feststellungsklagen beim jeweils zuständigen Verwaltungsgericht eingereicht. Im April 2002 war es beim Staatsbesuch durch Jiang Zemin, damaliger Staatspräsident Chinas, zu zahlreichen Grundrechtsverletzungen durch deutsche Sicherheitsorgane gekommen. (/2003/04/01/gerechtigkeit-und-menschenwurde-wiederherstellen) WEITERLESEN

Februar2004

Fünfzig Festnahmen gelb gekleideter Deutscher, Amerikaner, Briten, Dänen, Norweger, Schweden, Taiwanesen und Franzosen in Paris bei Veranstaltungen zum „Jahr Chinas in Frankreich“

Am 24. Januar bescherte das zwischen den Regierungen von Frankreich und China vereinbarte „Jahr Chinas in Frankreich“ der Stadt Paris eine große chinesische Parade auf den Champs Elysées, aber leider auch die Festnahme von mehr als 50 Personen aus verschiedenen europäischen Ländern, aus Taiwan und den USA. War man in Frankreich dem Druck von Jiang Zemins Gefolgsleuten in chinesischen Regierungskreisen gefolgt? Die Polizeipräfektur von Paris hatte an ihre Sicherheitskräfte die Anordnung ausgegeben, wer an diesem Tag als Sympathisant von Falun Gong oder der Tibet-Initiative identifiziert wird oder wer Materialien über die Menschenrechts-Verbrechen in China verteilt, sei festzunehmen. Dies erklärten mehrere französische Polizisten entsprechend Zeugenaussagen, die dem Infozentrum vorliegen. WEITERLESEN

01.02.2004 verfolgung