Artikelübersicht: Gesichter der Verfolgung

Juli2020
Juni2020
Mai2020
April2020

Nachträgliche Nachricht: Acht Jahre Misshandlungen führten nach der Haftentlassung zu ihrem Tod

Durch das Praktizieren von Falun Dafa1 hatte sich Li Xiuqin von einem schweren Herzleiden erholt. Weil sie an ihrem Glauben festhielt, wurde sie jedoch wiederholt verhaftet. Während ihrer achtjährigen Haft erlitt sie einen Rückfall ihres Herzleidens und bekam weitere Krankheiten. Sie starb am 15. September 2018, drei Monate nach ihrer Entlassung im Alter von 58 Jahren.  WEITERLESEN

13.04.2020 Todesfälle

Universitätsbibliothekarin heimlich zu 18 Monaten Haft verurteilt und gefoltert

Die 54-jährige Tang Min war bereits sechs Monate im Gefängnis, als ihre Angehörigen erstmals davon erfuhren. In dieser Zeit wurde sie zu 18 Monaten Haft verurteilt, weil sie sich weigerte, ihren Glauben an Falun Dafa1 aufzugeben.

Als Tang Min im November 2019 freikam, war sie blass, ihre Haare waren teilweise grau geworden und sie konnte kaum gehen. Zwei ihrer Zähne fehlten und sie war zerstreut. Monate später erteilte ihr die Justizbehörde die Auflage, sich in den nächsten fünf Jahren regelmäßig bei der Behörde zu melden.

Tang war vorher schon achtmal in die Fänge der Justiz geraten und war in Folge in einer Nervenklinik, einer Gehirnwäsche-Einrichtung und einem Zwangsarbeitslager gefoltert worden.  WEITERLESEN

08.04.2020 Körperliche Folter

Vom Zahnstocher bis zum Essstäbchen: Überblick über Produkte aus Chinas Arbeitslagern – Teil I

Seit die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 begonnen hat, Falun Dafa [1] zu verfolgen, wurden viele Praktizierende verhaftet und inhaftiert.

Nachdem sie in den Haftanstalten und Gefängnissen angekommen waren, wurden viele Praktizierende als kostenlose Arbeitskräfte ausgebeutet. Sie mussten täglich zwischen zwölf und 19 Stunden arbeiten. Unter anderem stellten sie Zahnstocher, Essstäbchen, Bonbons, Kekse und Damenbinden her. Einige der Produkte wurden nach Übersee exportiert. WEITERLESEN

08.04.2020 Zwangsarbeit
März2020

In China geht die Verfolgung von Falun Dafa weiter – trotz Coronavirus-Pandemie

Während das kommunistische Regime Chinas damit beschäftigt ist, die Ausbreitung des Wuhan-Virus in China einzudämmen, verfolgt es weiterhin Falun Dafa1. Im vergangenen Monat gab es einen Anstieg der Verhaftungen. Nach den von Minghui.org gesammelten Daten wurden im Februar 2020 wegen ihres Glaubens 282 Falun-Dafa-Praktizierende verhaftet, 15 verurteilt und 113 schikaniert.

  WEITERLESEN

27.03.2020 Verhaftungen

Irreparable körperliche Schäden durch Folter und sexuellen Missbrauch (Provinz Heilongjiang)

Die 53-jährige Falun-Dafa-Praktizierende Che Jinxia [1] aus der Stadt Jiamusi, Provinz Heilongjiang wurde nach ihrer Verhaftung am 25. Juli 2019 einen Tag lang von der Polizei misshandelt. Sie hat immer noch eine Schwellung am Kopf, obwohl bereits sechs Monate vergangen sind. Der kleine Finger ihrer linken Hand ist gebrochen und hat seine Beweglichkeit verloren. Ihre Arme schmerzen immer noch, sodass sie sich weder an-, noch ausziehen kann. WEITERLESEN

09.03.2020 Körperliche Folter
Februar2020
Januar2020
Dezember2019

Forbes Magazin: „China tötet Gefangene, um Organe für Transplantationszwecke zu entnehmen: BMC Report wirft China vor, Daten ‚gefälscht‘ zu haben“

Das Wirtschaftsmagazin Forbes veröffentlichte am 16. November 2019 einen Artikel von Zak Doffman mit dem Titel „China tötet Gefangene, um Organe für Transplantationszwecke zu entnehmen: BMC Report wirft China vor, Daten ‚gefälscht‘ zu haben.“ Der Artikel besagt, dass Chinas Behauptung, ein freiwilliges Spendersystem für sein milliardenschweres Transplantationsgeschäft zu nutzen, in einem Artikel der Fachzeitschrift BMC Medical Ethicswiderlegt worden sei. Forscher fanden heraus, dass die chinesische Regierung offizielle Datensätze für Organtransplantationen gefälscht und manipuliert hat. WEITERLESEN

06.12.2019 Organraub
November2019
Oktober2019

Menschenrechtsverletzer: Tan Xiangqian, ehemaliger Polizeibeamter im Arbeitslager Baimalong (Provinz Hunan)

In den letzten Monaten haben Falun-Dafa-Praktizierende bei westlichen Regierungsbehörden Listen mit Namen von Verfolgern eingereicht, um Sanktionen gegen diese in China ansässigen Menschenrechtsverletzer zu unterstützen. Sanktionen können zum Beispiel sein: Einreiseverbot in das jeweilige Land, Entzug der Aufenthaltserlaubnis, Einfrieren des Vermögens, und so weiter. In mehreren Ländern gibt es bereits die Möglichkeit, per Gesetz derartige Sanktionen zu verhängen. Initiativen zur Einführung eines solchen Gesetzes gibt es auch in Deutschland. WEITERLESEN

30.10.2019 Körperliche Folter

Zehn Stunden mit „Waterboarding“ gefoltert – Künstler war 15 Jahre inhaftiert

Waterboarding ist eine gängige Foltermethode, die bei Falun-Dafa-Praktizierenden eingesetzt wird mit dem Ziel, dass sie ihren Glauben aufgeben. Eingesetzt wird die Folter laut dem 20. Minghui-Jahresbericht zum Beispiel im Masanjia Arbeitslager, das diese Vorgehensweise auch anderen Lagern im Umgang mit Praktizierenden empfiehlt.

Nachfolgend erinnert sich ein Künstler an seine Haftzeit. Er war 15 Jahre lang interniert gewesen, weil er Spruchbänder mit den Worten „Falun Dafa ist gut“ angefertigt hatte. Im Gefängnis von Mudanjiang hatten die dortigen Beamten ihn mehr als 10 Stunden lang mit Waterboarding misshandelt. WEITERLESEN

07.10.2019 Körperliche Folter
September2019

Ausgefeiltes Foltersystem im Frauengefängnis Hunan in China

Dieser Bericht beschreibt das Foltersytem im Frauengefängnis Hunan. Mit ausgefeilten Foltermethoden versuchen die Behörden die Falun-Dafa-Praktizierenden dazu zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben. Die hier eingesperrten Praktizierenden werden in der Regel in der „Umerziehungseinheit“ (später in „Hochsicherheitsabteilung“ umbenannt) festgehalten, wo sie körperlich und geistig schwer misshandelt werden. WEITERLESEN

11.09.2019 Körperliche Folter