Willkürliche Verhaftungen

Seit 1999 wurden Hunderttausende – wenn nicht sogar Millionen – Falun Gong-Praktizierende willkürlich in Zwangsarbeitslager gesperrt, was sie weltweit zur größten Gruppe von politischen Häftlingen macht. In vielen chinesischen Haftzentren bilden Falun Gong-Praktizierende die Mehrheit. Jeder Staatsbürger kann durch eine einfache polizeiliche Unterschrift, also ohne Gerichtsverfahren oder Möglichkeit, sich zu verteidigen, in ein Lager deportiert werden. Die sogenannte Administrativhaft ist eine Haftstrafe mit Zwangsarbeit und kann bis zu vier Jahre betragen.

Um der Welt ihre Gesetzestreue zu beweisen, hat Chinas neue Führungsgeneration Ende 2013 angekündigt, das Arbeitslager-System zu reformieren, ja sogar völlig abzuschaffen. Doch auf diese Nachricht folgten abermals Berichte über willkürliche Verhaftungen und Folter. Verurteilungen zu Zwangsarbeit gab es in letzter Zeit zwar weniger, dafür stieg die Zahl der Praktizierenden, die in Schauprozessen zu über zehn Jahren Gefängnis verurteilt wurden.

„Für den Triumph des Bösen ist nur eines notwendig: Dass die guten Menschen nichts tun...“

Edmund Burke

JETZT HANDELN

AKTUELLES

Bilanz Oktober 2020: Insgesamt 1.077 Falun-Dafa-Praktizierende wegen ihres Glaubens gezielt verfolgt

Nach von Minghui.org gesammelten Informationen wurden im Oktober 2020 mindestens 433 Falun-Dafa-Praktizierende1 wegen ihres Glaubens verhaftet und 644 schikaniert. 282 (65 Prozent) der festgenommenen Falun-Dafa-Praktizierenden befinden sich zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch in Haft. 

Die Daten vom Oktober erhöhten die Zahl der seit einem Jahr verzeichneten Festnahmen auf 5.179 und Schikanen auf 5.908 Fälle. 

  WEITERLESEN

05-12-2020 Verhaftungen
JETZT HANDELN

IM FOKUS

Für weitere Informationen, kontaktieren Sie bitte das Falun Dafa Informationszentrum

+49-(0)173-3135532 (Frau Waltraud Ng)
oder verwenden Sie unser Kontaktformular