Neues über Falun Dafa und die Menschenrechtssituation in China
Falun Dafa Informationszentrum

Musik und Menschenrechte

Paraden und Kundgebungen in Köln und Düsseldorf

25.06.2017
Hubert Körper, Vorsitzender des China-Arbeitskreises der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) kritisierte in Köln und Düsseldorf die noch immer andauernde Verfolgung der Meditationsschule Falun Dafa in China. 

Am 24. Und 25. Juni fanden in der Düsseldorfer und Kölner Innenstadt Paraden und Kundgebungen gegen die Verfolgung der buddhistischen Kultivierungsschule Falun Dafa statt. Die rund 200 Falun-Dafa-Teilnehmer ergaben zusammen mit der European Tian Guo Marching Band, einer Kapelle aus über 100 Mitgliedern aus ganz Europa, ein eindrucksvolles Bild vor dem Kölner Dom und dem Düsseldorfer Burgplatz. 

Mit Eigenkompositionen wie „Falun Dafa Hao“ und „Song Bao“ oder klassischen Werken wie „Ode an die Freude“ und den „Triumphmarsch aus Aida“ machten die Musiker auf die Schönheit von Wahrheit, Güte und Nachsicht, den Prinzipien von Falun Dafa, aufmerksam. Die Teilnehmer zeigten wie diese wahren Werte zu besserem körperlichen und geistigem Wohlbefinden führen. 

Kundgebung vor dem Kölner Dom

 Aber auch auf den Straßen in der Altstadt und an den Kundgebungsorten – Altermarkt und Heumarkt – waren die Menschen sehr berührt. Dort konnten sie von zwei in China verfolgten Frauen ihre Geschichte anhören. Anschaulich stellten sie dar, wie das kommunistische System in China systematisch versucht, andere, wie etwa Mitgefangene oder deutsche Unternehmen, in diese grausame Verfolgung von Falun Dafa hineinzuziehen. Dank großen Muts und Aufrichtigkeit folgten sie trotz des gewaltigen Drucks auf sie, den Glauben aufzugeben, ihrem Gewissen und blieben den Prinzipien von Falun Dafa treu. 

Hubert Körper, Vorstandsmitglied der IGFM und Vorsitzende des China-Arbeitskreises sprach bei den Kundgebungen: 

„Wirtschaftswachstum und Gewalt sind zurzeit die einzigen Methoden der Kommunistischen Partei, um ihre Macht zu erhalten. Geschickt kombiniert das Regime Zwangsherrschaft mit Gönnerschaft gegenüber Geschäftspartnern, ausländischen Investoren sowie gegenüber der intellektuellen Elite. In Wahrheit regiert Peking als totalitäres Regime damals wie heute mit Gewalt, Terror und Zensur. Zahlreiche UN-Abkommen wie z.B. die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sowie der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte wurden unterzeichnet, aber niemals ratifiziert. 68 Jahre Zwangsherrschaft führten zu 80 Millionen Ermordeten und Verhungerten, 13 Millionen Abtreibungen und Sterilisationen pro Jahr – die meisten erzwungen -, jährlich zigtausende Organentnahmen an Gewissensgefangenen, insbesondere an Falun Dafa-Praktizierenden und über 150.000 niedergeschlagenen Aufstände pro Jahr.“

Weitere Infos unter:

https://www.igfm.de/china/